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Idee Coworking Space/Business Place Malans

Am Wochenende war in Malans Filmfest. Die Bündner Gemeinde ist echt anstrengend, was Feste anbelangt. Was so ein 2400 Seelen Dorf aus dem Boden stampft, kann sich sehen lassen. Doch es gibt ein Problem. Während am Wochenende vor allem im Sommer relativ viel los ist, schweigt das Dorfleben unter der Woche. Arbeitsplätze gibt es nämlich im Dorf selbst sehr wenige!

Moment… in Malans gibt es doch einige Selbständige und zudem noch einige weitere, die von zu Hause aus Arbeiten. Die sieht man so aber nicht, und haben auch kaum Kontakt miteinander. Deswegen habe ich schon lange im Visier, in Malans und Umgebung einen Treffpunkt für solche Leute zu machen.

Der Restaurationsbetrieb am Filmfest lief in einem Leerstehenden Haus mitten im Dorf. Das „Brinerhaus“ ist ein reizvoller Altbau mit einem ganz eigenen Charm. Sofort dachte ich: „Hier wäre der Platz für ein Coworking Space. Der Zufall wollte es, dass Roman Clavadetscher auch gerade da war, als ich die Idee in die Runde warf. Er hatte auch schon Ideen für Coworking Malans ausgeheckt.

Gemeinsame Infrastruktur als Gewinn

Für die Leute, die Home Office betreiben, ist ein wesentlicher Kostenfaktor die Infrastruktur. Computer ist klar, den braucht man sowieso. Aber schon beim Drucker stellt sich die Frage. Heutzutage hat man nicht mehr so viel das per Post weg geht. Und doch hat man als Unternehmer zwischendurch einen Serienbrief der raus muss. Genau so braucht man das A3 Format nicht oft, aber es ist halt trotzdem schön, wenn man hin und wieder ein A3 Poster drucken kann. Privat lohnt sich ein A3 Drucker nicht wirklich. Im Coworking ist das eine andere Geschichte. Privat würde ich zum Beispiel auch nie eine Briefverpackungsmaschine zulegen. Im Coworking wäre dies eine Überlegung wert.

Weiter geht’s mit den Sitzungszimmer. Natürlich kann ich die Stube zum Sitzungszimmer umfunktionieren, aber einen Beamer und ein Smartboard habe ich wohl kaum zu Hause. Im Coworking fällt der Sitzungsraum bestimmt etwas besser aus.

Coworking als Ideenbrutstätte

Nicht zu unterschätzen ist der Bereich des Networking und des Ideenaustausch. Malans hat Leute in sehr unterschiedlichen Geschäftsfeldern, die sich gegenseitig ergänzen können. Ein Dorf dass es schafft, ein Filmfest, ein OpenAir und eine Älpli Bahn (Historische Luftseilbahn) zu betreiben, sollte doch auch noch ganz anderes hinkriegen.

Stand des Projektes

Das Ganze ist erst eine Idee. sonst noch nichts. Wir wissen auch absolut nicht, ob wir das Haus bekommen, und es bestehen auch noch keine Finanzierungspläne. Das Haus gehört der Gemeinde Malans.

Solche Projekte stehen und Fallen mit dem Interesse der Leute, denn die Gruppe ist hier die treibende Kraft. Deswegen möchten wir erst mal eine Gruppe von Leuten mit Interesse zusammenbringen, um dann das genauere Vorgehen zu besprechen. Deshalb, meldet Euch bei Roman Clavadetscher oder mir. Meine E-Mail ist raphael(at)vefko.ch.

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Blog 12 – Die kleine Blogpause

 

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Mal eine kleine Pause vom Bloggen

Über das Wochenende machte ich keinen einzigen Blog. Obschon am ich da am meisten Besucher verzeichne. Ganz einfach, ich wollte das Wochenende mal geniessen ohne zu bloggen. Obschon, geniessen ist übertrieben. Ich machte über die Auffahrt jede menge Trainings, Habe meinen Computer sicherer gemacht und auch für die Vefko gearbeitet. Trotzdem blieb auch Zeit für etwas Gesellschaftliches.

Am Freitag war „Frytigsträff“ im Dorf. Das ist eine Veranstaltung die während den Sommermonaten (fast) jeden zweiten Freitag stattfindet. Das Dorftreffen wird jeweils von einem Dorfverein organisiert. Es gibt Getränke und Essen und mit den Einnahmen wird die Vereinskasse etwas aufpoliert. Ich finde das eine coole Sache. Bei einem gemütlichen Schwatz etwas essen ist eine gute Abwechslung.

Diesmal war der OpenAir Verein Malans dran. Ja, Malans schafft es tatsächlich, alle Jahre ein Open Air auf die Beine zu stellen. Und der Verein dahinter organisierte dies mal den Dorftreff. Am Sonntag ging ich dann noch meine Eltern besuchen, die ja im Kanton Zug wohnen.

Wettkämpfe machte ich über Auffahrt keine. Langenthal sagte ich kurz vorher ab, weil das Wetter schlecht war. Am Samstag hätte ich zwar gutes Wetter gehabt, und mehrere Wettkämpfe zur Auswahl, aber ich war nicht in Wettkampfsform. So zog ich das Training vor.

Und so war die Auffahrt auch schnell vorüber und gestern ging es auch schon wieder los mit der Arbeit an der Vefko. Also den schönen Bildschirmschoner wieder raus und arbeiten. Das Wetter ist ja aktuell genau richtig dafür.