Ganz gewöhnlicher Samstag

Ihr habt es vielleicht bemerkt, ich blogge seit einiger Zeit fast Täglich. So stellt sich für mich auch immer wieder die Frage: „Über was solls dann heute gehen?“ Und nein, es ist nicht so wie ihr denkt. Ich bin nicht krampfhaft auf der Suche nach neuen Themen, sondern überlege gerade, welche der vielen Blogideen heute reinpasst.

Ich hätte tatsächlich noch mehr zum schreiben und könnte aktuell oft zwei Blogs am Tag veröffentlichen. Das will ich aber nicht. Denn wie einige vielleicht auch bemerkt haben, will ich auch die Qualität der Blogs steigern. Das heisst, ich stecke wesentlich mehr Zeit in einen Blog als früher. Zwei Blogs an einem Tag sind dann einfach zu aufwändig.

Diese Woche habe ich zum Beispiel den Stützradkrimi um zwei Tage verschoben, einfach weil ich noch wichtigeres Material hatte. Diese Woche war sowieso viel los. Ach ja, das wisst ihr noch gar nicht. Ich bin am einführen eines neuen Mitarbeiters der Vefko. Der hat diese Woche die Arbeit am Quellcode (programmieren) aufgenommen. Es war die erste Einführung eines neuen Mitarbeiters, denn Marc war ja schon von Beginn an dabei, und konnte daher in das Ganze hereinwachsen.

Und es soll auch nicht der einzige Neuling bleiben. Im Hintergrund arbeiten wir bereits auf Hochtouren an Verstärkung. Diese wird auch dringend benötigt, denn wenn wir als Sprungbrett für den ersten Arbeitsmarkt fungieren wollen, brauchen wir Leute.

Ja, und dann wäre da noch der Sport. Im Blog kommt es vielleicht so rüber, als komme der aktuell etwas zu kurz. Aber nein, das ist nicht so. Ich bin wieder voll im Training. Nur die Erfolgserlebnisse halten sich ein bisschen in Grenzen. Gestern hatte ich zum ersten mal seit langem ein Training, dass ich nicht als „schlecht“ bezeichnen musste.

Ansonsten bereitet mir das Gehen immer noch Probleme. Es erfordert immer noch extreme Konzentration was nicht so witzig ist. Ich vermute stark, dass mein Körper wieder etwas mit dem Bewegungsmuster rumexperimentiert. Aber was das genau ist, hab ich bis heute noch nicht herausgefunden. Auch heute steht noch ein Training an.

So vergeht ein Samstag mit trainieren, Bloggen und sonstigem Kram wo man unter der Woche keine Zeit dafür hat. Auch schreibe ich am Wochenende manchmal schon etwas vor. Der Stützradkrimi oder auch irgendwelche Themenblogs lassen sich gut vorproduzieren. Die füllen dann meist die Lücke, wenn mal nichts spannendes gelaufen ist, oder ich nicht zum Bloggen kam.

Ach ja, falls Euch dieser Blog gefällt, dann sagt es doch anderen weiter. Wir hatten letzten Monat die 1000 Visits knapp verpasst. Ebenfalls kann man diesen Blog auch abonnieren. Ihr braucht Euch auch gar nicht bei WordPress zu registrieren. Rechts ist ein Button auf dem „Folgen“ steht. Wenn ihr da Eure E-Mail angebt, bekommt ihr jeweils eine Mail, wenn hier was neues geschieht.

So, und nun wünsche ich allen noch ein schönes Wochenende.

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Stützradkrimi – Der Sport lebt weiter

Bald war ich auch über die Enttäuschung des Schulwechsels hinweg. Ich war kein Kind der Traurigkeit, und so versuchte ich das Beste aus der Situation zu machen. Unihockey konnte ich momentan nicht spielen. Denn die Stöcke gehörten dem Schulhaus. An der neuen Schule waren die Pausen ganz anders. Keine grosse Action. Alle standen herum, und diskutierten miteinander. Es wurde auch kein Fussball gespielt. Ich wollte das ändern, und ging bis vor die Schulleitung um sie von meiner Unihockey Idee zu überzeugen. Ich meine, es brauchte ja nur ein paar Schläger, Ballen und zwei Tore. Die Schulleitung wies meine Idee ab, mit der Begründung: „Das wäre für Seebehinderte und Blinde Kinder zu gefährlich.“

In der Turnstunde genau die selbe Antwort. Ja, da gab es so was ähnliches wie Unihockey Stöcke, aber die waren gut versteckt im Lehrerzimmer. In der vierten Klasse hatte ich eine Sportlehrerin älteren Semesters, die ausserhalb von Leichtathletik und Geräteturnen wenig kannte. Es war schon eine Ausnahme, wenn wir mal ein Ballspiel machen konnten. Und eigentlich kannte sie nur ein Ballspiel. Ein Fussball, wo die Gruppen getrennt waren, und die ganze Wand bis zu einer gewissen Höhe als Tor galt. Die Mannschaften durften die Mittellinie jeweils nicht überschreiten. Gespielt wurde mit einem relativ grossen und weichen Ball. Das war aber schon ein Highlight. Die Turnstunden ohne grosse Action waren nicht so ein Ding für Jungs, aber besser als Schule war es allemal.

Was Sport anbelangte war ich schon damals sehr hart im nehmen. Mich konnte man rumscheuchen bis ich auf allen vieren kroch. Aufgeben gehörte schon damals nicht zu meinem Wortschatz. Im Sommer mussten wir manchmal ein bisschen längere Strecken laufen. „So, jetzt machen wir noch eine grosse runde“, meinte dann jeweils die Lehrerin. Und schon ging das Geklöne los. Auch wir waren phantasievoll im finden von Ausreden. Ich hätte es leicht gehabt. denn ich hätte Aussetzen können. Aber mein Kopf war immer dagegen, solche Sonderbestimmungen anzunehmen.

Gejoggt bin ich auch in meiner Freizeit. Ich hatte eine kleine Runde, vielleicht 700m die ich selbst machen durfte. Auf die Finnenbahn im Wald begleitete mich jeweils meine Mutter. Mit zügig marschieren konnte sie mir folgen. 1km Joggen schaffte ich damals schon.

Der Schulsporttag stand vor der Tür, und wir konnten auswählen welche Disziplinen wir machen wollten. Zur Auswahl stand auch der 1000m. Die meisten meiner Klasse machten einen grossen Bogen um diese harte Disziplin. Ich musste mich aber unbedingt anmelden.

Am Sporttag hatten wir schönes Wetter und dem entsprechend heiss. Wir machten alle unsere Disziplinen. Ich war relativ schnell durch und so war noch etwas Zeit zum Ausruhen vor dem 1000er. Plötzlich kam eine Lehrerin zu mir.
„Bist du müde Raphael?“
„Nein, ich ruhe mich nur noch etwas aus vor dem 1000 Meter“, antwortete ich.
„Du machst den 100 Meter? Bist du dir sicher?“ fragte die Lehrerin ungläubig.
„Klar bin ich mir sicher… ich bin im Training schon paar mal 1000 Meter gelaufen“, war meine Antwort.

Dann ging es an den Start. Es war Mittag und die Sonne brannte. Ein bisschen nervös war ich schon. Jetzt einfach mein Tempo laufen und am Anfang nicht zu schnell rein. Nachdem mir noch etwa Fünf mal gesagt wurde, dass ich nicht laufen muss, wenn ich nicht will, standen wir am Start. Jetzt war ich heiss. 2,5 Runden auf der 400m Bahn lagen vor mir. Startkommando und los gings. Ich war natürlich sofort der letzte, aber das spielte mir keine Rolle. Ich wurde überrundet, auch das war mir egal. Ich lief eisern mein Tempo. Für mein Alter, damals war ich bald 11 Jahre alt, war ich extrem gut im einteilen. Als ich auf die Zielgerade kam, wurde ich lautstark angefeuert. Zeit das letzte aus meinem Körper herauszuholen. Ich setzte zum Schlusssprint an. Völlig erschöpft kam ich über die Ziellinie und da kamen sie schon alle. „Super Raphael,“ „Gratuliere,“ usw. Ich dachte nur, Gebt mir doch bitte erst ein zwei Minuten.

Ich glaube andere waren mehr stolz auf mich als ich selbst. Ich tat nur, das was ein richtiger Sportler eben zu machen hat, wenn Wettkampf angesagt ist. Nämlich ans Limit gehen. Dieser 1000m war für mich das erste mal, dass ich für meine sportliche Leistung richtig Anerkennung bekam. Dies bleibt jedoch für die kommenden Jahre noch eine seltene Erfahrung.

 

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Die Vision einer Firma

Die Idee ist schon alt und entstand vor etwas mehr als 20 Jahren. Damals war ich zur „Beruflichen Abklärung“ in einer IV Institution. Ich erschrak als ich die Leute sah, die dort drin wahren. Da tummelten sich lauter fähige Leute, die einfach auf den Abstellgleisen deponiert wurden. „Wie vielen anderen Menschen geht das auch noch so?“ fragte ich mich. Und wie viele fähige Menschen landen in einer geschützten Werkstatt und verrichten Arbeit weit unter ihrem Niveau?

Seitdem begleitet mich dieser Gedanke, und liess mich nicht mehr los. Doch da der Sport lange Zeit für mich oberste Priorität hatte, blieb der Gedanke im Hintergrund. Doch meine Beteiligung an IT Kongressen brachte sie wieder ins Bewusstsein. An gewissen Kongressen lagen die Jobangebote buchstäblich auf dem Serviertablett. Gute ITler sind dermassen gesucht, dass man sie jagt. Der Markt ist so trocken das Rekrutierer selbst vor Leuten die Inhaber einer eigenen Firma sind, nicht zurückschrecken.

Auf der anderen Seite sitzen Leute mit Potential zu Hause, werden depressiv nur weil sie irgendwann mal durch irgend ein bescheuertes Raster gefallen sind. Wir erlauben uns ganz schöne Ressourcenverschwendung und jammern gleichzeitig über Mangelnde Fachkräfte. So geht’s nicht weiter Leute!!!

So drehte mein Ideenkopf mal wieder seine Runden. Nach einigen Schlaflosen Nächten hatte ich dann auch eine Idee zusammen, die sich diskutieren liess. In meinem Blog Blog 14 – Vefko als Sprungbrett? schrieb ich das erste mal über die Idee auf meinem Blog. Marc und ich diskutierten die Ideen untereinander. Danach hatten wir ein erstes Treffen mit Profil der Stelle der ProInfirmis die sich um Berufliche Integration kümmert. Doch der Entscheidende Moment war das Digital Forum Davos. Da kriegte ich dermassen positives Feedback, dass ich das Zeitnah umsetzen musste.

Um die grobe Strategie noch mal zu erwähnen. Die Beeinträchtigten fangen erst mal bei der Vefko an. Dort können sie sich wieder langsam an das Arbeitsleben gewöhnen, Erfahrungen sammeln und ihr Können unter Beweis stellen. Danach werden sie an Partnerfirmen ausgemietet. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können sich so erst mal kennen lernen und man sieht ob die Person in das Umfeld passt. Und erst dann folgt der Transfer an die Firma. Somit kann sicher gestellt werden, dass genügend Zeit da ist, um das oft verstaubte Potential zu wecken, das oft angeknackste Selbstvertrauen zu wiederherzustellen, und die richtige Arbeitsstelle zu finden.

Ich möchte klar stellen, dass wir nicht eine der zahllosen „Och hilf den armen Behinderten“ Organisationen sein wollen. Wir sehen das eher umgekehrt. Wir Behinderten wollen der Überlasteten IT Branche ein Händchen reichen und unser Know How zur Verfügung stellen.

Auf lange Sicht, ist natürlich ein Verein die falsche Organisationsstruktur für so was. Deswegen steht mittelfristig die Gründung einer Firma im Raum. Ich Persönlich fände eine Genossenschaft ganz passend, Da könnte die Partnerfirmen sich beteiligen. Das ist allerdings noch lange nicht ausdiskutiert.

So, jetzt ist es raus! und ihr wisst, an was Raphael die letzten Wochen rumgebrütet habt. Firmen die an einer Zusammenarbeit interessiert sind, melden sich bei mir. Mit etwas Glück kriegt ihr sogar ein paar Stunden von mir als Open Source Spezialist.

Anfragen könnt ihr an raphael(at)vefko.ch stellen.

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Zwischen Computer und Sportplatz

Seit gestern hat in meiner Sportgruppe wieder offiziell das Training begonnen. Gerade läuft es mir mit dem Laufen nicht so gut. Der Bewegungsablauf ist irgendwie anders und anstrengend. Ich muss mich wieder dauernd konzentrieren, damit ich nicht hinfalle. Für den Alltag ist das mühsam. Es ist zwar bei weitem nicht so schlimm wie vor einem Jahr, aber halt trotzdem nicht angenehm.

Mein Körper experimentiert mal wieder mit anderen Bewegungsmustern, und ich hab mal wieder nicht wirklich Ahnung was er da genau tut. Ich spüre, dass die Waden vor allem beim Treppensteigen mehr im Einsatz sind. Auch der Kniebeuger ist mehr im Einsatz, nur leider mit dem falschen Timing. Die Zusammenarbeit mit den Waden stimmt überhaupt nicht, was in einem Bewegungsablaufs Chaos endet.

Dieses Chaos heisst es in den kommenden Wochen etwas zu ordnen. Das wird wieder eine Herausforderung und ich hoffe, dass die Muskeln nicht einfach wieder in die alten Bewegungsmuster zurückfallen. Zudem Behandle ich gerade wieder einen kleinen Magnesiummangel.

Der Sport macht aktuell wenig Spass. Momentan habe ich wieder mal das Gefühl, dass ich höchstens gegen Rückschritte ankämpfen kann und Fortschritte in weiter Ferne sind. Aber das Gefühl kenne ich ja, und bis jetzt ist es immer wieder in ein neues Hoch gegangen. Also kämpfen wir wieder mal ohne grosse Motivation.

Umso schöner ist es, dass das Vefko Projekt Freude bereitet. Manchmal fühle ich mich schon richtig wie ein Businessmann. Sitzung da, Sitzung dort, es ist glaub ich seit langem wieder mal ein Projekt, dass wirklich Beteiligung von aussen hat. Dem entsprechend will es auch gemanagt werden.

Es tut gut, den Fokus etwas weg vom Sport zu haben. Nicht nur aufzustehen um zu trainieren. Versteht mich nicht falsch, die Jahre des Spitzensports waren eine tolle Sache. Aber nun ist es an der Zeit, in anderen Bereichen die grosse Leistung zu bringen. Natürlich, für die Leute da draussen bin ich immer noch der Sportler, aber für mich hat die Vefko nun Priorität.

Nichts desto trotz, die nächste Saison in der Leichtathletik ist in der Vorbereitung. Es dürfte schon spannend werden, wie ich Sport und Business unter einen Hut bringe aber bis jetzt klappt das gut. Die Abwechslung macht Spass. Bleibt noch zu hoffen, dass es mit dem Sport auch bald wieder bergauf geht. So dass ich wieder mit Freude in die Trainings kann.

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Mein Geburtstag

Das erste „Geschenk“ erwartete mich bereits am frühen Morgen. Ich schaute aus dem Fenster und was sehe ich… es schneite und das am 28. Oktober. Wer mich kennt, weiss, dass ich kein schneebegeisterter Typ bin, aber das kann ich ja auch nicht ändern.

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Ich hatte mit meinen Eltern abgemacht, und so ging meine Reise erst mal mit dem Zug nach Cham. Dort wurde ich von meiner Mutter abgeholt. Nach dem wir uns erst mal bei meinen Eltern ein bisschen unterhalten haben, gingen wir zusammen Mittagessen. Wir hatten mit einem ehemaligen Angestellten meiner Eltern abgemacht. Ich wuchs ja in einer Bauernfamilie auf, und da sind Angestellte oft wie ein Teil der Familie. Bei dieser Person war das wirklich krass. Er war für uns wie ein Grossvater, war fast jede Mahlzeit bei uns. Auch Feste wie Weihnachten und Ostern verbrachte er bei uns. Er ist mittlerweile in einem Alterszentrum und wir gingen ihn besuchen.

Über meinen Besuch freute er sich sehr. Wir hatten uns lange nicht mehr gesehen. Ich bin relativ selten in Hünenberg, und wenn dann meistens um meine Eltern zu besuchen. An diesem Tag merkte ich wieder mal, wie viele mich immer noch kennen. Das obschon ich schon 15 Jahre weg bin. Viele Leute haben mich angesprochen.

Danach ging es noch mal zu meinen Eltern, wo es noch ein feines Dessert gab. So hatten wir mal wieder Zeit miteinander zu quatschen. Danach ging es für mich wieder nach Hause. Leider hatte ich mit der Zugsfahrt nicht so viel glück. Ich kam etwas verspätet an, wodurch ich den Nachtbus nach Malans verpasste. Auf das Taxi musste ich auch eine Weile warten, da merkte ich, dass der Winter wieder zurück ist. Denn es war kalt.

Alles in Allem hatte ich einen ruhigen Geburtstag. Danke den Eltern für die Einladung, danke all denen, die mir über Social Media Glückwünsche gesendet haben. Natürlich möchte ich auch der Person danken, die mir auch dieses Jahr wieder eine dicke Bündner Nusstorte gebacken hat und offenbar anonym bleiben möchte. Denn ich weiss bis heute nicht, wer das ist. Und jetzt heisst es los ins 39. Lebensjahr!

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DANKE!!!

Heute ist mein Geburtstag und möchte einfach mal Danke sagen. Denn letztes Lebensjahr war ein gutes und ich konnte auf viel Support zählen. Ich habe in diesem Jahr:

  1. Ein Verein hoch gezogen und ein Online Tool entwickelt.
  2. Ein Comeback gegeben, dass überhaupt nicht geplant war.
  3. und in den letzten paar Tagen führte ich viele Gespräche für ein neues Projekt das wirklich mega cool wird.

Ich möchte jetzt ein paar Danksagungen loswerden. Ich hoffe, ich vergesse niemand dabei!

  • Danke an Marc Disch, ohne ihn wäre das Vefko Projekt so nicht möglich gewesen. Hammer Zusammenarbeit im letzten Jahr.
  • Jonas Raess, für seine langjährige Sportlerfreundschaft und für die viele Motivation während der Entscheidungsphase meines Comebacks.
  • Meine Trainingsgruppe beim LAC TV Unterstrass, gemeinsam trainieren ist einfacher.
  • Die Vielen Sporttrainer, Bewegungswissenschaftler, Physiotherapeuten usw. die meine sportlichen Ambitionen mit Interesse verfolgen und auch immer wieder mit Tips zur Seite stehen.
  • Meine Fans, die immer dann laut werden, wenn der Startschuss gefallen ist.
  • Das Dorf Malans und deren Bewohner. Nein, ich verpasse keine von Euren anspornenden Kommentare wenn ich mit dem Velo unterwegs bin. Selbst wenn ich mal nicht reagieren sollte.
  • Danke an die Business Partner von Vefko, die an das Projekt glauben und die Ideen mit uns weiter entwickeln.
  • Danke an meine Eltern und meine Geschwister… ist nicht immer einfach mit mir, ich weiss 😉
  • Danke an all die jenen, die mein Blog lesen
  • Und danke an all die, die ich vergessen habe.

Ja, ich hatte diese Woche viele Gespräche und Mails zu einem neuen Projekt, das aus Vefko herausgewachsen ist. Das Projekt erhält dermassen grossen Zuspruch, dass es schon fast Furchteinflössend ist. Wenn das nur halb so gut wird wie geplant, ist das mein coolstes Projekt das ich je gestartet habe. Selbst am heutigen Geburtstag wird mich das Projekt begleiten. Wie der Geburtstag war, kommt dann morgen.

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Marketing, Marketing und noch mal Marketing

Gestern hat der Tag für mich wieder mal früh morgens begonnen. Schon um vier Uhr war ich vor dem Computer. Doch dies mal ging es nicht ums programmieren. Marketing war angesagt. Das Thema beschäftigt mich nun schon seit zwei tagen, und wird mich wohl auch noch ein bisschen begleiten.

Die beste Software (wobei ich jetzt nicht behaupten will, dass wir die beste Software haben) bringt nichts, wenn sie niemand kennt. Daran sind schon ganz coole Projekte gescheitert. Im Unterschied zu viele Startups, die mit viel Geld im Rücken in den Markt geballert werden, müssen wir nahezu ohne Finanzen auskommen. Das ist eine richtige Herausforderung.

Zwischen den E-Mails und Networking auf den verdächtigen Plattformen, schob ich auch noch zwei Trainings ein. Ja, ich bin wieder am Trainieren. Aktuell zwar nur mit dem Fahrrad aber es geht auch schon bald wieder mit den Lauf- und Koordinationstrainings los. Diese habe ich jetzt auch langsam wieder bitter nötig. Bei meinem Fahrrad wird langsam aber sicher eine grössere Reparatur fällig. Die Bremsbeläge der Scheibenbremsen neigen sich dem Ende zu.

Am Nachmittag ging es dann nach Chur. Es war in der ganzen Schweiz Digital Tag. Da gab es Anlässe in diversesten Städten der Schweiz. Der Event ist eigentlich eher für die Allgemeinheit ausgelegt, also kein Entwickler Event. Die Themen waren dem entsprechend auch sehr oberflächlich. Dennoch konnte ich ein paar neue Kontakte knüpfen und ein paar interessante Gespräche führen.

Auf dem Rückweg traf ich dann noch Kai. Kai ist ein Strassenmusiker unserer Region. Er spielt im Herbst und Winter immer abwechselnd in Chur und Landquart in den Bahnhofunterführungen. Normalerweise sehe ich ihn immer auf dem Weg zum Training. Kai und seine Familie ist ein spezieller Typ, der sein Leben lebt. Solche Menschen finde ich einfach cool.

Kai hat mit seiner Familie eine neue CD aufgenommen, und hat am 24. November Plattentaufe in Chur. Da er eher der Analoge Mensch ist, hab ich mir erlaubt, den Flayer für das Konzert abzufotografieren.

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