Archiv der Kategorie: Computer

War das schon wieder eine Woche

Wenn man ein Projekt wie Vefko managed, kommt man gar nicht so viel zum programmieren, sondern kümmert sich eher um die Sachen drum herum. Das macht mir eigentlich gar nichts aus, und ich bin froh, einen Programmierer zu haben. Manchmal juckt es mich aber doch, ein paar Zeilen Quellcode zu schreiben, so auch Anfangs Woche. Ich fixte noch ein paar Sachen in unserem Vereinstool.

Am Dienstag machte ich dann noch ein kleines Testcase Management System. Natürlich hätte ich auch einfach eines der Webbasierten Open Source TCM nehmen können. Die sind aber die meisten relativ Fett. Aber ich wollte was einfaches. Dem Tester soll eine Aufgabe gestellt werden und ein Soll Ergebnis angezeigt werden. Dann soll der Tester in der Lage sein, einen Kommentar zu verfassen. Ok, dafür Bash zu verwenden ist vielleicht etwas abgefahren, aber ich hatte nun mal lust auf Bash. 😉

Am Donnerstag hatte ich so halb frei. Denn wir hatten im Fribourgischen ein Verandten Treff. Schon schön, wenn man sich die Zeit selbst einteilen kann. Aber der Unterschied zu einem Angestellten, die Arbeit begleitet einem trotzdem immer mit. Doch stören tut mich das nicht wirklich.

Natürlich war auch am Treffen die Vefko ein Thema, denn viele wollen wissen, was man so tut. Einer meiner Cousins ist nun Job Coach. Mit ihm habe ich mich länger über das Thema berufliche Integration gesprochen. Er fand die Art und Weise, wie wir an das Thema herangehen sehr interessant.

Aber die Überraschung sollte mich erst auf der Heimreise erwarten. Wenn man bereits 300km mit dem Zug unterwegs war und noch mal so viel vor sich hat, kann es schon mal vorkommen, dass man mit einem anderen Fahrgast ins Gespräch kommt. Zum Schluss gebe ich eine Visitenkarte, und verabschiedete ihn mit „also melde dich bei mir!“ Wenn man etwas verrückte Leute sucht, muss man auch an den verrückten Orten suchen. LinkedIn war gestern, heute findet man die Leute im Zug!

Am Freitag arbeitete ich dann mal wieder mit Marc zusammen. Wir tilgten wieder einige Bugs. Weshalb kriegen wir das eigentlich nur einmal in der Woche hin? Meistens sind wir zu unterschiedlichen Zeiten online, oder haben nur kurze Überlappungen. Aber das ist halt der Nachteil, wenn das Büro 24/7 offen hat, und man arbeiten kann, wenn man will.

Und nein, auch der Sport kam nicht zu kurz. Ich trainierte einige male diese Woche und das tat gut. Am Montag spornte ich sogar ein paar Hobby Sportler beim Joggen an. Keine Ahnung was das für eine Truppe war. Jeden falls sah man einigen von denen von zehn Kilometer an, dass sie gerade absolut kein Bock auf Jogging haben. Ich hab dann einen meiner Sprüche laufen lassen und selbst Gas gegeben und siehe da… plötzlich setzte sich auch der hinterste Tross in Bewegung.

Eine erfolgreiche Woche also, so kann es weiter gehen!

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Tastaturen am Computer

Wenn man auf die letzten 30 Jahre der Computergeschichte zurückblickt, dann ist fast nichts mehr geblieben. Es hat sich fast alles geändert. Harddisks wurden durch SSD’s ersetzt. Röhrenmonitore durch Flachbildschirme. Disketten durch Cloud Speicher. Die Liste wäre endlos. Doch da gibt es etwas, das geblieben ist, die Tastatur.

Wir lernten in der Schule relativ früh Maschinenschreiben. Einmal fragte mich eine Person mal, weshalb ich eigentlich noch Maschinenschreiben übe. Das braucht doch in zehn Jahren eh keiner mehr. Dann werden Computer alle über die Sprache angesteuert. Es gab tatsächlich genug Versuche, die Tastatur zu töten. Touchescreen, Sprachsteuerung, alles würde heute funktionieren, doch als die ersten Tablets auf den Markt kamen, gab es bald auch schon die ersten Tastaturen für die Tablets. Und Sprachsteuerung blieb trotz dass sie mittlerweile gut funktioniert, ein Nischenprodukt. Jedenfalls benutzt das kaum jemand um einen Text zu schreiben.

Doch auch wenn jeder eine Tastatur braucht, so ist heute die Tastatur doch ein Ding wo man meist nicht viel Geld investiert. „Ach ja, dann brauch wir noch eine Tastatur… Ja, ja das Hackbrettchen für 20 Franken tut es schon.“ Es ist ja schliesslich nur eine Tastatur.

So halten die Neuen Tastaturen auch nicht mehr lange. Wenn man viel schreibt, ist es gut möglich, dass eine Tastatur innerhalb eines Jahres durch ist. So habe auch ich wieder mal die Tastatur gewechselt und eine Neue zugelegt. Da ist sie…

Aber Raphael, wenn das eine neue Tastatur ist, dann heisse ich Fritz. Die ist bestimmt aus den 90ern. Na ja, so unrecht habt ihr nicht mal. Die Tastatur ist zwar wirklich nagelneu, und wurde erst vor vier Monaten produziert, aber das Konzept stammt tatsächlich aus den 80ern. Dieses hässliche Teil, das übrigens einen Lärm wie ein rollender Kettenpanzer macht, und das man zur Not auch mal als Hammer benutzen kann (ok, war alles etwas übertrieben) ist eine Modell M Tastatur.

Modell M kennt ihr nicht, macht nichts, erklär ich euch. Anfangs der 80er wollte IBM (ein grosser Computerhersteller) eine neue Tastatur entwickeln. Doch sie wollten das richtig machen, und haben extrem viel Forschungsarbeit geleistet, um herauszufinden, was denn eine Tastatur so genau können muss. Auf diese Tastatur geht auch das Tastenlayout der heutigen Computertastaturen zurück. Doch das spezielle ist die Technik in der Tastatur. Das Buckling Spring System gibt dieser Tastatur sein ganz eigenen Anschlagcharakter, der von Vielschreibern sehr geliebt wird. Ausserdem sind die Dingers extrem langlebig. Es soll Tastaturen geben die 30 Jahre alt sind, und die immer noch laufen.

In den 80ern ging die Tastatur dann auch in die Serienproduktion. Doch in den 90ern wurden Computer immer billiger, und die Kunden verstanden wohl nicht mehr, weshalb eine Tastatur 200 Dollar kosten soll. IBM verkauften die Model M Tastatur Produktion mit allen Patenten an Lexmark und diese gaben die Produktion 1996 auch auf. Doch jetzt kommt das coole an der Story. Einige ehemalige Angestellte von Lexmark wollten noch nicht an den Tod der Tastatur glauben, und kauften die Patente, so wie die Produktionshallen mit samt den Maschinen auf. Seither wird die Modell M von Unicomp Inc Produziert und vertrieben.

Es ist vermutlich auch die einzige Tastatur die nicht in einem Schwellland produziert wird. Denn die ist tatsächlich Made in USA. Es ist wohl auch eine der wenigen Tastaturen für die man Ersatzteile kriegt.

Die Tastatur hat natürlich auch Nachteile. Sie ist wirklich alles andere als Leise, und wenn man in einem Mehrraumbüro sitzt, werden die Kollegen wohl nicht so glücklich sein, wenn man mit einer Modell M auftaucht. Man kann sich auch fragen, wie sinnvoll es wirklich ist, Longlife Tastaturen zu haben. Immerhin ist die Tastatur einer der grössten Drecksammler und nur schwer sauber zu kriegen.

Ich habe jetzt diesen Blog mit der Tastatur geschrieben. Am Anfang war ich gar nicht so überzeugt davon, doch jetzt wo ich mich schon etwas an die Tastatur gewöhnt habe, muss ich zugeben, es hat schon was. Man merkt auf jeden Fall, dass die Tastatur für das Schnellschreiben ausgelegt ist. Es ist zwar eine Longhub Tastatur, aber ich habe das Gefühl, man hat weniger Weg als bei anderen Longhubtastaturen. Und man muss die Tasten auch gar nicht ganz durchdrücken. Bleibt natürlich die Gefahr, dass der Kopf mit der Tippgeschwindigkeit nicht mitkommt.

Wie lange die Tastatur bei mir hält wird sich zeigen. Ich denke mal, das werden keine 30 Jahre, denn ich bin ein Tastaturmörder. Die meisten Tastaturen halten bei mir nicht länger al ein Jahr. Diese Tastatur wird mindestens drei Jahre alt, denn sie hat so lange Garantie..

Ob die Tastatur wirklich das hält was sie verspricht oder ob ich in einem Jahr schon mit Gehörschutz schreibe, erfahrt ihr dann, nachdem ich ein bisschen Erfahrung mit dieser Tastatur gesammelt habe.

Sind neue Medien wirklich besser für die Demokratie?

Ich bin definitiv ein Vertreter der neuen Medien. Mit einem Blog mit über 200 Einträgen geniesse ich die Möglichkeit, meine Meinung der Welt mitzuteilen. Vor 25 Jahren wäre so etwas noch undenkbar gewesen. Heute ist es zumindest theoretisch möglich, dass ich mit meinem Blog genau so viele Leute erreiche wie eine grosse Zeitung. Das war früher anders. Grosse Verlage bestimmten, was gelesen wird. Früher fand man in der Presse meist so zwei Meinungen. Es gab mehr Rechts und mehr Links gelagerte Zeitungen. Auch wenn es verschiedene Meinungen gab, so war die Information doch recht eingeschränkt.

Die Presse spielte eine grosse Rolle in Diktaturen der Vergangenheit. Die Presse zu kontrollieren wurde zu einem sehr effektiven Machtinstrument. Pressefreiheit ist daher ein Grundpfeiler einer funktionierenden Demokratie. Für die Pressefreiheit schienen die Neuen Medien perfekt zu sein. Denn man wird es schaffen ein paar Verlage zu manipulieren, aber tausende von Bloggern oder YouTubern… unmöglich oder?

Genau dieser Auffassung war ich auch, bis Ende letzten Jahres die Artikel 13 Diskussion auf den Tisch kam. Seither bin ich mir nicht mehr so sicher, ob das alte System nicht besser war. Schlussendlich endete das Ganze in einem Grabenkampf zwischen der alten und der neuen Generation. Doch nun mal alles der Reihe nach.

Wie bereits gesagt, bis vor 25 Jahren spielte das Internet kaum eine Rolle. Das Urheberrecht, dass wir heute in vielen Ländern Europas haben, ist grösstenteils auf diese „analoge Welt“ zugeschnitten. Das Internet hat allerdings einiges verändert, und so war es höchste Zeit, das Urheberrecht anzupassen. Bei Urheberrecht geht es grösstenteils um Finanzielle Interessen, eigentlich etwas was der gemeine Bürger wenig interessiert. Normalerweise geht so etwas ohne grossen Lärm über die Bühne. Es war ziemlich schnell klar, dass YouTube bei der aktuellen Rechtsreform einer der Verlierer sein wird, doch das wusste bis im Herbst keiner.

Bis mehrere grosse YouTuber kurz aufeinander Videos machten, dass es ihr Kanal 2019 nicht mehr geben wird und dass Artikel 13 schuld sei. Die Dramavideos sind heute nur noch schwer zu finden. Ich habe aber noch ein Video vom Kanal „Wissenswert“ gefunden (Video). Natürlich ist das Video weit übertrieben. Die YouTube Chefin hat in einem Brief an die Community zuvor verkündet, dass YouTube bei Inkrafttreten des Artikel 13 vielleicht dazu gezwungen sei, nur noch Kanäle von grossen Medienhäusern zu erlauben. Was mich schockierte war, dass Hunderte von YouTuber (darunter auch grosse) diese Meinung unreflektiert verbreiteten.

Niemand kam auf die Idee, soweit zu denken, dass der Brief vielleicht nur bewusst provozierte Stimmungsmache gegen Artikel 13 war. Niemand kam auf die Idee, dass die Theorie, Artikel 13 soll die Meinungsfreiheit einschränken, vielleicht bei den Verschwörungstheorien anzusiedeln ist. Die Fronten wurden schnell gezogen. Artikel 13 ist scheisse, und jeder der ihn verteidigt oder auch nur Teile davon gut fand war nicht mehr vertrauenswürdig.

Keine Zeit mehr für Recherchen

Doch was hat sich verändert. Früher war das schnellste Medium das Radio. Aber selbst da wurde bei Debatten fast immer Pro und Kontra berücksichtigt. Doch für die eigene Meinungsfindung wurde meist noch die Zeitung hinzugezogen. Und die liessen sich nicht mit einer Pressemitteilung abspeisen. Die Recherchierten noch. Denn das wurde von den Lesern erwartet. Von den Neuen Medien erwartet man nur noch eins. Schnell muss man sein. Denn wer als erstes die News raushaut, hat die Chance auf die meisten Klicks, und um die geht es heute.

Was mich aber vor allem erschreckte waren die Kommentare in Videos oder auf Tweets. Alles was die Leute da schrieben war #saveyourinternet oder #NiemehrCDU und irgendwas belangloses oder sogar noch eine Beleidigung. Ernsthafte Diskussionen musste man lange Suchen, und hielten auch selten lange an. Sachliche Diskussionen waren noch seltener und konstruktive Arbeit gab es so gut wie keine. Eigene Lösungsansätze für das Problem (wobei die meisten die eigentliche Problematik und der Grund für Artikel 13 gar nicht verstanden) kamen von der Community genau einen zu Stande nämlich ein Alternativvorschlag von Rechtsanwalt Christian Solmeke. Es ging eigentlich auch den wenigsten um Artikel 13 als solches, sondern viel mehr, dass sie ihre Lieblingsplattform (YouTube) in Gefahr sahen.

Ich nehme mir mal die Freiheit, zu behaupten, dass das Ganze eine sehr geschickt eingefädelte „Töte-Artikel 13-Kampagne“ von Google war. Man hat ganz bewusst mit weit überzogenen Behauptungen (YouTube wird sterben, Meinungsfreiheit ist in Gefahr) Panik in der Community geschürt um möglichst viel Stimmung gegen Artikel 13 hinzubekommen. Und so wurden Hunderttausende ohne es selbst zu merken plötzlich zum Lobbisten einer der grössten IT Konzerne der Welt, Google. Dabei hätte ein bisschen Nachdenken bevor man liked und teilt die Masche aufdecken können. Die Meinung äussern zu können, hilft eben nicht, wenn man sich nicht mehr die Zeit nimmt, seine eigene Meinung zu machen. Und da sehe ich eine grosse Gefahr in den neuen Medien. Früher war zwar die Informationslage eingeschränkt, man musste sich aber dennoch erst mal eine eigene Meinung machen. Heute gibt’s die Meinung leicht verdaulich vorgekaut vom Lieblings Influenzer. Nur noch liken und teilen, fertig ist die Meinung.

War das eine Woche

Letzte Woche lief einiges bei mir. Als erstes hatte Marc vorletztes Wochenende unser neues Admin Tool für die Vefko aufgespielt. Darin enthalten sind eine Reihe Verbesserungen. Dazu zählt die Zeitabrechnung aber auch der Chat. Das Bürotool wird wirklich langsam erwachsen, und dass es uns Spass macht, sieht man an den Stunden die wir letzte Woche gearbeitet haben. Ich kam auf sage und schreibe 80% obschon Vefko ja nicht das einzige ist, was ich habe.

Ebenfalls war ich bereits an den Einstufungstest für meine schulischen Projekte. Ganz fertig bin ich damit allerdings noch nicht. Mal sehen wie das Ergebnis wird, und wo die mich hintun. Die Schule ist immerhin schon ein Weilchen her.

Die Finanzierung dafür ist noch in Abklärung. Ja, auch ich muss schauen, wie ich das Ganze berappe. Nein, ich habe keinen fetten Sponsor hinter mir, der mir das einfach mal bezahlt, und einen Bildungskredit kommt für mich nicht in Frage. Einerseits hoffe ich, wie schon geschrieben, durch externe Aufträge über die Vefko ein Teil finanzieren zu können, andererseits will ich mich nicht nur darauf verlassen.

Nach einem sehr regnerischen Wochenanfang, kam gegen das Wochenende auch der Sommer langsam. Deswegen fuhr ich meine IT Einrichtung auf Sparflamme herunter. Es soll möglichst wenig Abwärme entstehen. so dass ich es hier in der Wohnung an meinem Arbeitsplatz kühl habe. Das ist die Bedingung für angenehmes Arbeiten.

Aktuell suchen wir für die Vefko noch einen Programmierer. Das Team soll um ein bis zwei Anfänger ergänzt werden. Bewerbungen könnt ihr an raphael@vefko.ch senden. Der Job ist im Ehrenamt, und wir suchen wie immer nicht den Standardprogrammierer. sondern Leute die sonst vielleicht keine Chance bekommen würden.

Am Sonntag Nachmittag hatten wir noch Vorstandssitzung. Während andere das schöne Wetter genossen, sassen wir drin und besprachen einige Dinge. Am Ende wurde dann auch noch eine Mitarbeitervereinbarung unterzeichnet. Obschon ich dabei kurz blieb, sind es trotzdem dreieinhalb A4 Seiten geworden.

Ferner bemerkte ich, dass ich mal wieder steigender Traffic auf meinem YouTube Kanal habe. Ich gewann sogar zwei Abonnenten hinzu. Schuld daran ist ein Video dass ich schon fast vor zwei Jahren aufgenommen habe, und das erklärt, wie man in Apache OpenOffice Writer eine Seitenzahl einfügt. Vielleicht mach ich dann doch wieder mal ein Tutorial zum einen oder anderen Thema.

Die Frage ist halt, ob ich das Zeitlich schaffe. Denn meine Tage sind momentan gut gefüllt. Immerhin habe ich es am Sonntag Abend dann doch noch mal kurz aufs Fahrrad geschafft. So kriegte ich immerhin noch etwas Abendsonne.

Sich mit der Kommandozeile anfreunden

Als Programmieranfänger stösst man in Tutorials oft auf die Aufforderung die Command Line zu öffnen und Befehl xy einzugeben. Als ich noch in den Anfängen steckte, öffnete ich dann jeweils die Kommando Zeile und dachte mir… „Nein, das sieht zu gefährlich aus.“ Tatsächlich ist das schwarze Fenster (ok, auf dem Mac ist es weiss) nicht gerade vertrauenserweckend. Grundsätzlich muss man erst mal wissen, dass Windows und die Unixoiden Welt (also Linux, Mac OS, Free BSD usw.) zwei vollkommen verschiedene Systeme haben.

Auch die Gerüchte, dass man mit der Kommandozeile mit einem Befehl den gesamten Computer zerstören kann, stimmen. Wenn man das unabsichtlich tun will, braucht es allerdings schon eine gehörige Portion Pech. Vor allem aber Befehle die man als Root (tiefste Admin Rechte) ausführt, sollte man zwei mal ansehen bevor man sie ausführt. Denn anders als in vielen Grafischen Oberflächen bekommt man auf der Kommandozeile keine Warnung, wenn man zum Beispiel wichtige Systemdaten löschen will. Vor allem auf Linux gibt es sehr selten Rückfragen wie: „Wollen Sie wirklich…“ Deswegen ist eine gewisse Vorsicht angebracht, aber man muss nicht gleich eine Command Line Phobie entwickeln.

Nun habt ihr also dieses schwarze, unsympathische Fenster vor euch und da kommt natürlich die Frage auf, für was soll ich das brauchen? Weshalb tun sich das Programmierer an, auf einem so schwer verständlichen System zu arbeiten? Sind die tatsächlich in den 80ern stehen geblieben? Kein normaler Anwender würde heute auf eine Graphische Oberfläche verzichten. Wollen die Linux Programmierer damit zeigen, dass sie den anderen technisch überlegen sind?

Nein, der Grund liegt wohl an einem ganz anderen Ort. Sowohl beim programmieren als auch bei Server warten gibt es immer wieder Aufgaben die man ständig wiederholen muss. Diese möchte man natürlich automatisieren. Dies macht man dann mit kleinen Scripts. Ein Script für die Kommandozeile ist viel einfacher zu schreiben als ein kleines Progrämmchen für eine Graphische Oberfläche. Weil man genau für so automatisierte Aufgaben die Kommando Zeile sowieso braucht, wird sie auch sonst oft mal verwendet.

Kommandozeile ist nicht Liebe auf den ersten Blick, denn man muss sie erst mal verstehen und daran scheitern schon viele. Der folgende Befehl gibt eine liste der aktuellen Verzeichnisse und Dateien aus:

ls

Stop! ls ist kein Befehl. Der vermeintliche Befehl ist eigentlich ein kleines Programm. In der Kommandozeile gibt man also keine Befehle ein, sondern man startet Programme. Die Kommandozeile ist also eine Schnittstelle die es ermöglicht, Programme zu starten und eine Interaktion mit den Programmen zu haben. Ls macht nichts anderes als schauen welche Dateien und Verzeichnisse in dem aktuellen Verzeichnis sind, und gibt dann die Namen an die Kommandozeilen Ausgabe zurück. Ls kan aber mehr wie der folgende Befehl zeigt.

ls -l

Damit bekommt man eine erweiterte Liste mit mehr Informationen. Dem Programm kann man einen Parameter übergeben, dass das Programm beeinflusst. Fast alle Commandline Programme haben Parameter. Welche das sind kann man mit

programm --help

herausfinden. „programm“ ist natürlich ein Platzhalter für das aufgerufene Programm. (z.B ls, cp, rm, mv, find, apt usw.

Lenovo X270 nach einem Jahr

Nun ist mein Lenovo X270 bereits ein Jahr bei mir in Betrieb, und ich möchte mal so ein Feedback geben, wie das Ding so läuft. Aktuell hat das Gerät 8155 Betriebsstunden (Keine Sorge, ich war nicht so viel am Computer) Es wurde 777 mal eingeschaltet und es wurden 9612GB geschrieben bei einer SSD von 512GB. Kurz, das Gerät wurde ordentlich beansprucht.

Der X270 auf der Docking Station mit externem Bildschirm, Maus und Tastatur
Der X270 auf der Docking Station mit externem Bildschirm, Maus und Tastatur

Komplikationen gab es in der ganzen Zeit nur eine. Ganz am Anfang fiel mal kurz die Webcam aus. das hat sich dann aber irgendwie selbst gelöst. Auch das Windows 10 Pro läuft immer noch ohne Probleme. Es zeigt, dass Windows 10 Pro seinen Vorgängern punkto Stabilität überlegen ist.

Die Kühlung des Laptops ist gut gelöst, ich hatte nie Hitzeprobleme mit dem Gerät. Auch wenn er über weite Strecken auch für Distributed Computing rechnet. Das Gerät ist normalerweise sehr leise, und selbst wenn der Lüfter läuft wird es nicht laut.

Das Full HD Display ist für die Grösse ein hochwertiger Bildschirm, dürfte aber noch ein ticken heller sein. Sehr gut ist allerdings die matte Oberfläche die Spiegelungen reduziert. Bei voller Helligkeit kann man auch bei vollem Tageslicht gut arbeiten. Die Helligkeit frisst allerdings einiges an Strom.

Das Touchepad ist im Gegensatz zum X240 gut gelungen. Es ist jetzt zwar kein Meisterstück gerade was Multi Touche anbelangt. Auch die Grösse ist eher klein. Dafür hat das Gerät einen Track Point mit dessen Hilfe sich der Computer selbst in feuchten Umgebungen steuern lässt. Der Fingerabdrucksensor ist zwar besser als auf alten ThinkPads, aber immer noch nichts für Nasse, Schmutzige oder Fettige Finger.

Mit der Akkulaufzeit gibt Lenovo ganz schön an. 12 Stunden mit dem kleinen Akku. Ich weiss nicht unter was für unrealistischen Bedingungen die gemessen haben, aber ich kam nie viel über 6h. Mit dem Grossen Akku, sind allerdings Betriebszeiten über 10h problemlos machbar. Die Akkus altern allerdings sehr langsam, und lassen sich einfach austauschen.

16 GB RAM reichen für diese Notebook Klasse aus. Schwachstelle des Notebooks ist sicher der Prozessor. Zwar hat der Dual Core i7 7th Generation ordentlich Wumps, aber es bleibt halt ein Dual Core. Ein weiterer Schwachpunkt ist die Tatsache, dass dem Gerät eine dedizierte Graphikkarte fehlt. Die Im Prozessor integrierte Intel HD 630, reicht zwar für das Notebook selbst meist problemlos aus, kann aber bei einem externen Bildschirm an ihre Grenze stossen. Für Graphisch anspruchsvolle Sachen ist das Notebook sicher nicht die richtige Wahl.

Super hingegen ist die Tastatur, und die vielen Anschlüsse. Ebenfalls ist die 3 Jahre onside Garantie natürlich ein grosser Pluspunkt. Ich habe sie in meinen vier Jahren, in denen ich Lenovo benutze noch nie gebraucht, hatte aber mal Kontakt zu der Hotline von Lenovo (wegen dem Webcam Problem). Die scheinen da wirklich kompetent zu sein.

Ich ging jetzt nicht zimperlich mit Kritik um. Ich wollte auch die Nachteile des Gerätes belichten. Allerdings bin ich persönlich mit dem Gerät sehr zu frieden. Wer CAD macht oder viel mit Graphik/Video arbeitet wird mit dem Laptop bestimmt nicht glücklich. Wer allerdings Programmiert und nicht gerade Monsterprojekte zum Kompilieren hat wird daran Freude haben. Auch wenn das Gerät schon gebraucht gekauft wird. Für reine Büroarbeit ist die Maschine nach wie vor ein kleiner Luxus.

Arbeit für die Vefko

Da ihr Foto Stories so mögt, habe ich wieder eine für Euch gemacht. Und zwar was dieses Wochenende so bei Vefko gelaufen ist.

Als erstes habe ich mal ein kleines Script geschrieben, dass die Services auf meinem Ubuntu on Windows automatisch startet. So dass ich sie einfach an und ausschalten kann. Hier das Script in Betrieb

Bild des Scripts auf der Kommandozeile

Dann ging es ins Anstrengende Wochenende. Was Marc’s Arbeit wahr, seht ihr da unten. Sieht optisch nicht nach viel aus, war aber einiges an Arbeit im Hintergrund. Ab der nächsten Version des Admin Tools werden wir automatisch gewarnt, bevor wir ausgeloggt werden. Genau genommen werden wir sogar zwei mal gewarnt. Dann kann sich auch niemand beschweren. 😉

Warnungen im Admin Tool bevor man ausgeloggt wird.

Ok, es war jetzt nicht ganz das Einzige was Marc am Wochenende gemacht hat. Wenn ihr mehr wissen wollt, müsst ihr schon den Blog von Marc besuchen.

Ich selbst setzte mich am Montag hinter das Release Konzept. Ist schön geworden, findet ihr nicht?

Screanshot vom Release Konzept

Heute machte ich dann noch Performance Test für das Vefko Tool. Diese Sind zwar nicht sehr genau, da händisch durchgeführt, aber besser als nichts. Der Folgende Screenshot zeigt das Vefko Tool auf meinem lokalen Testserver und links die Prozessor Auslastung. Mit vier bis fünf Anfragen pro Sekunde kam ich auf ungefähr 30% Auslastung auf einem i7 dual Core Notebook Prozessor.

Performance Test 1

Dies ist eigentlich nicht eine sonderlich gute Leistung. Doch sie täuscht. Denn so bald ich auf die Prozessansicht wechselte, sah ich, dass der grösste Teil der Ressourcen mein Browser (in dem Fall Edge) schluckte. Die beiden Server Prozesse. Apache2 und mysqld kamen gerade mal zusammen auf 2%. Das wiederum ist sehr gut, und die Performance Tests sind somit erfolgreich bestanden.

Performance Test 2

So, das wars wieder mal mit einer Foto Story. Ich hoffe es hat Euch gefallen, und bis zum nächsten mal.

Mehr als 1000 Stunden Vefko!

Momentan arbeiten wir mit Hochdruck an unserem Tool weiter. Vor allem Freitag und Samstag is viel los in unserem online Büro. Marc und ich arbeiten an einer neuen Version unseres internen Büro Tool. Zum allerersten mal arbeiten wir nicht mehr hot. Das heisst wir arbeiten nicht mehr direkt am Tool das online ist, sondern bereiten offline eine komplett neue Version vor. Diese hat auch einige Änderungen in den Datenbanken.

Eine grosse Änderung bekommt auch die Stundenverwaltung. Unser Tool hat ja einen Arbeitsstundenzähler eingebaut. Sobald man sich im Tool einloggt, wird die Zeit gezählt. Doch man kann sich natürlich nicht einfach einloggen und dann ein Kaffee trinken gehen. Man muss immer mal wieder bestätigen dass man noch da ist.

Wenn man gemeinsam Arbeitet ist das meist auch kein Problem, denn man schaut ohnehin von Zeit zu Zeit wieder mal in das Tool, ob jemand im Chat irgendwas gepostet hat. Bei mir läuft das Tool meist nebenbei auf dem zweiten Bildschirm. Dann kann ich immer mal wieder einen Blick darauf werfen.

Screenshot beider Bildschirme wenn ich für die Vefko arbeite. Links das Vefko Tool rechts mein Hauptbildschirm.

Und so sieht das dann aus. Das Vefko Tool ist übrigens noch die Etwicklerversion, deswegen noch die Fehlermeldungen. Diese läuft lokal auf meinem Rechner, und nur ich habe Zugriff darauf. Wenn ich von zu Hause aus arbeite, habe ich das Vefko Tool im Griff, es geht also nicht vergessen. Wenn ich aber unterwegs bin, und nur den Laptop habe. Ist das Tool meist irgendwo im Hintergrund. Da kann es schon passieren, dass man es vergisst, und ausgeloggt wird, obschon mal noch am Arbeiten ist. Damit das nicht mehr passiert, kriegen wir künftig eine „Ping Nachricht“ (Desktop Notification). Das ist eine der Verbesserungen. Des weiteren war bisher das Zusammenrechnen der Gesamtstunden Fehlerhaft. Wirklich korrekt angezeigt wurden nur die Gesamtstunden von Marc und Mir (die speziell zusammengerechnet wurden) Und natürlich auch die Monatsrapporte die sich jeder Benutzer selbst ausdrucken kann. Auch die Gesamtstunden aller Beteiligten wird in Zukunft stimmen.

Nichts desto Trotz haben Marc und ich schon 1000 Stunden für den Verein gearbeitet. Dieses Wochenende haben wir diese Zahl überschritten. Es zeigt mal wieder wie Arbeitsintensiv solche Projekte sind und bisher haben wir keinen Rappen verdient. Wir haben noch nicht mal alle Spesen abgedeckt. Dennoch machen wir weiter, und es macht Spass daran zu Arbeiten. Vor allem dann wenn man so gut voran kommt wie dieses Wochenende. Ich möchte mich damit auch bei allen Beteiligten bedanken, die bei dem Projekt mitziehen. Das ist nicht selbstverständlich.

Aufbau eines IT Creative Space in Landquart

Seit einigen Jahren begleitet mich nun schon diese Idee, der Aufbau eines Raumes für ITler in Landquart. Ich denke da so an einem Mischung aus Hackerspace und Co Working Space. Hacker ist hier im traditionellen Sinne gemeint. Die Hackerethik gibt Aufschluss darüber. Gemeint ist also nicht das Eindringen in fremde Systeme, sondern das programmieren unter einem bestimmten Codex. Hackerspaces (Also Räume für Hacker) gibt es an verschiedenen Orten in der ganzen Schweiz. Sie sind meist in Vereinen organisiert und haben meist an zwei bis drei Abenden offen. In den Hackerspace steht der Spass im Vordergrund. Denn die Leute machen das in ihrer Freizeit.

Co Working Space ist ein anderes Modell. Es bietet den Leuten einen Büroplatz für ein paar Stunden oder einen Tag an. Es ist gedacht für Geschäftsreisende oder auch Leute die Home Office machen können. Aber vielleicht lieber von einem externen Ort aus arbeiten, weil zum Beispiel die Kids zu Hause sind. Wenn die Firma weit weg ist, kann ein naheliegender Co-Working Space eine gute Alternative sein.

In Landquart und Umgebung wird es sowohl für ein Hacker Space als auch für ein Co Working Space zu wenig Interesse geben. Bei einem Hacker Space brauchst du genügend Mitglieder, die die Miete tragen. Bei Co Working Spaces brauchst du genügend Leute die ihn benutzen und für die Benutzung zahlen. Doch was ist, wenn man die beiden Sachen kombiniert. Am Tag Business orientiert und am Abend mehr Hobby orientiert. Dann könnte das doch aufgehen, oder nicht?

Hintergrund warum ich das anzettle ist folgendes: Wir von der Vefko haben uns in letzter Zeit des Öfteren Gedanken über eine Büroräumlichkeit gemacht. Wir haben ja Home Office und schätzen das auch sehr. Doch es gibt immer mal wieder Situationen wo man gerne gemeinsam in Real Live zusammensitzen würde. Ohne Büro geht das so schlecht. Nur wenn wir uns jetzt ein Büro mieten würden, wäre das sehr schlecht ausgelastet. Für ab und zu eine Sitzung abzuhalten, oder mal gemeinsam zu arbeiten ist ein eigenes Büro ein overkill.

Ich denke dabei nicht nur an ein Büro sondern auch an gemeinsame Infrastruktur. Wie zum Beispiel ein schneller Drucker und Scanner. Eine Kompilierstation für unterschiedlichste Geräte, die Mitglieder auch remote benutzen können. Eine Teststation mit unterschiedlichsten Systeme (auch ältere) Für Webseitentest oder Software Tests.

Man könnte verschiedene Mitgliedschaften machen. Leute die den ganzen Tag Zugriff zum Raum haben zahlen einen fixen Monatsbeitrag. Leute die nur zu den wöchentlichen abendlichen Computer Treffen kommen, zahlen einen Jahresbeitrag.

Nun kommt es natürlich auf das Interesse drauf an. Wenn 20 Leute den Raum regelmässig nutzen möchten ist das natürlich was anderes als wenn es 5 Leute sind. Aus diesem Grund bitte ich um eine Rückmeldung auf raphael(at)vefko.ch. Schreibt da rein, ob ihr für den abendlichen Computer Club Interesse habt, oder ob ihr am Tag die Räumlichkeiten nutzen möchtet.

Ich freue mich auf das Feedback.

Mein Office zu hause wird noch weiter ausgebaut

Seit etwas weniger als einem Jahr arbeite ich schrittweise an der Modernisierung meiner IT Infrastruktur. Erst vor knapp einem Jahr habe ich einen neuen Hauptcomputer – ein Lenovo X270 mit 16GB RAM und 512 GB SSD gekauft. Dann legte ich im Herbst 2018 noch eine Docking Station, eine Maus und eine Tastatur zu. Im Januar folgte dann noch ein neuer Bildschirm mit höherer Auflösung. Damit wurde mein über 8 Jahre alte Monitor auch ersetzt, bzw. als Hauptmonitor entfernt.

IT Infrastruktur März 2019

Also, erklären wir das ganze mal von links nach rechts. Ganz rechts aussen haben wir das Lenovo X270 auf der Docking Station. Im Aufgeklappten Zustand fungiert der Notebook Bildschirm als Zweitbildschirm, solange es auf der Docking Station ist. Dann weiter rechts ist mein Hauptmonitor der mit der Docking Station verbunden ist, sowie Maus und Tastatur. Hinter dem Hauptmonitor versteckt sich noch ein alter IMac 2011er Model der allerdings aufgemotzt wurde. Die Specs Intel Core I5 vier Kern 2,4 Ghz. 512GB SSD und 20GB RAM) Der IMac war lange Zeit mein Hauptrechner, ist aber aktuell nicht in Betrieb. Dann weiter rechts der alte Monitor (Ausser Betrieb), könnte als dritt Monitor an der Docking Station angeschlossen werden. Weiter Rechts ist noch das alte Lenovo X240. Das spezielle an dem Gerät, es verfügt über einen Touch Screen. Das Gerät hat über 20’000 Betriebsstunden auf dem Buckel, war viel mit mir unterwegs und hat ein kleiner Tastaturschaden. Ebenfalls ist das Touchpad recht launig. Die X240er Serie hat eher schlechte TouchPad verbaut. Sonst aber voll Funktionsfähig und dient als Notfall Computer. Unter dem Schreibtisch ist noch ein Linux Server. Der ist auch schon mehr als 8 Jahre alt. Er ist mit einem Core i7 Quad ausgestattet und hat 16GB RAM. Allerdings ist es der einzige Computer bei mir der noch Hard Disks hat. Der Linux Server lief lange 24/7. ist heute aber kaum noch in Betrieb.

Mit dem Hauptrechner bin ich aktuell eigentlich ziemlich zu frieden. Der Arbeitsplatz ist zu Hause angenehm, und trotzdem brauche ich nur den Laptop zuzuklappen und ich habe das gesamte Büro mit dabei. Die Nächste Baustelle liegt unter dem Tisch. Das betrifft als erstes mal die Stromverteilung. Erstens habe ich keine freien Steckerplätze mehr, und zweitens ist das Stromnetz überhaupt nicht abgesichert. Erst wollte ich tatsächlich eine USV (Unterbruchsfreie Stromversorgung) holen. Doch das ist für meine Verhältnisse ein Overkill. Die Notebooks laufen bei Stromausfall eh weiter, da Akku und die Stromausfälle in den letzten 15 Jahre kann ich an einer Hand abzählen. Bleibt noch die Überspannung und da wollte ich etwas machen. Immerhin hängen hier ein paar tausend Franken am Netz. Deswegen habe ich mir jetzt eine Steckleiste mit Überspannungsschutz bestellt. Die zweite Baustelle ist das Netzwerk. Das älteste Gerät ist wohl ein 16 Port 100MBit Switch. Der wird nun durch ein Router mit 1Gbit mit WLan und 5 RJ-45 Ports (Netzwerkkabel) ersetzt. Dann hab ich hier endlich wieder ein vernünftiges Home Netzwerk. Dann kann ich rechenintensive Arbeiten wie das rendern eines Videos auch mal auslagern auf ein anderer Rechner.

Einige werden sich jetzt fragen, weshalb ich dann noch einen IMac rumstehen habe, und nicht brauche, oder was mit dem kaum gebrauchten Linux Server passiert. Den IMac statte ich vielleicht mal mit dem neusten Betriebssystem aus, um ihn als Build System (zum Beispiel zum bauen von Apps) einzusetzen. Bei den aktuellen Preisen von Apple lohnt sich ein Neukauf nicht. Zumal die alte Kiste recht gut ausgestattet ist. Der Linux Server wird vermutlich mal durch eine Leistungsstärkere Kiste ersetzt werden.