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FAQ über Home Office

Wir in der Vefko arbeiten ja alle von zu Hause aus. Wir sind mittlerweile fünf Leute und ich möchte mal ein paar Fragen zum Tema HomeOffice beantworten, die ich immer wieder höre.

F: Warum habt ihr Euch für HomeOffice entschieden.

Nun, am Anfang hatten wir gar keine andere Wahl, denn wir hätten uns kein Büro leisten können. (dies wäre auch jetzt noch schwierig) Aber das war nicht der Hauptgrund. Gerade bei Beeinträchtigten Personen kann HomeOffice ein Segen sein. Wer mit einer schweren körperlichen Behinderung täglich pendeln muss, der weiss, wie anstrengend das ist. Auch Menschen mit Reizüberflutung, ADHS’ler, gewisse Autisten, usw. macht der Berufsverkehr ganz schön zu schaffen. Diese Energie fehlt dann am Arbeitsplatz, oder im Privatleben.

Zudem Vergrössert eine konsequente HomeOffice Strategie den Radius aus dem man die Leute holen kann extrem. Die Hauptakteure der Vefko sind zwar momentan alle in einem Radius von etwa drei km verteilt. Jedoch haben wir heute schon Leute aus der ganzen Schweiz. Das wäre schlicht nicht möglich, wenn wir unsere Leute fix in ein Büro bestellen würden.

Und dann kommt noch der Umweltschutzgedanke. Wir ersparen unseren Leuten eine Menge Kilometer. Zudem ermöglicht das ein viel flexibleres Arbeiten. Dass man sich vom Bett einmal umdrehen kann und man ist bei der Arbeit, hat auch was. 😉

F: Wie läuft das in der Praxis

Es existieren die wildesten Vorstellungen, wie Home Office funktioniert. Manche glauben, man sitze hier dauernd mit dem Headset vor der Webcam. Nein, natürlich nicht! das würde einer der wichtigsten Vorteile eines Home Office zerstören. Nämlich den, dass man seine Ruhe hat. Wir haben uns dafür tatsächlich ein eigenes Tool geschrieben. Wir nennen das Admin Tool. Ich blende euch mal ein Screenshot von einer Testversion ein…

Da loggen wir uns immer ein, wenn wir arbeiten. Da gibt es ein allgemeiner Chat, Sitzungszimmer, wenn mal zwei Leute miteinander chatten möchten, ohne die anderen zu stören. Dateiupload, Todo Liste, Terminkalender, Stundenabrechnung, und halt noch einige Tools die wir brauchen, um unsere Vereinstools zu verwalten. Die meiste Kommunikation läuft über den Hauptchat, den ihr rechts im Bild seht. Wobei wir in Zukunft vermutlich auch Team Chats machen werden, weil wenn alle miteinander in einem Chat sind, verliert man schnell den Überblick. Es ist auch nicht so, dass wir dauernd am Chatten sind. Oft ist es da relativ ruhig. Wir haben bei 1500 Arbeitsstunden etwas mehr als 5000 Chatzeilen geschrieben. Ihr seht, das ist jetzt nicht die Welt!

Teilweise nutzen wir auch Telefonkonferenzen, Screensharing und Co. Das ist aber eher nicht die Regel. Zur Anwendung kommen diese Tools vor allem bei Coaching Aufgaben, oder wenn wir Ideen austauschen und Konzepte entwerfen. da sind das einfach effizientere Tools als ein Chat.

Zudem haben wir einen Newsletter an alle Mitarbeiter, der in unregelmässigen Abständen rauskommt. Wir haben auch Leute die nur gelegentlich was für Vefko machen. Mit dem Newsletter sehen sie, was gerade läuft, ohne sich durch hunderte von Zeilen Chatlogs durchzulesen.

F Trefft ihr euch auch mal persönlich?

Ja, das tun wir! Meistens ersetzen diese Treffen eine Telefon Konferenz. Das hat auch einen sozialen Aspekt. Sich persönlich zu treffen ist halt noch mal was anderes als online. Solche Meetups sind wichtig. Das merkt man beispielsweise auch bei den Open Source Communities. Aber es gibt auch Leute bei uns, die haben sich noch nie persönlich gesehen. Es ist also kein Muss, aber ein „nice to have.“

F: Besteht nicht die Gefahr, dass Leute zu Hause auf kosten der Firma private Sachen machen?

Gegenfrage: „Ist das garantiert, wenn die Leute in der Firma arbeiten?“ Ne, mal ganz im Ernst, wer sich solche Fragen stellen muss, sollte sich vielleicht mal Gedanken über die Firmenkultur machen. Aber um die Frage zu beantworten. Nein, mit Home Office kann man sich nicht der Kontrolle der Vorgesetzten entziehen. Das merken wir auch bei Vefko immer wieder. Das Problem ist bei uns allerdings eher in die umgekehrte Richtung gelagert. Leute zählen die Stunden nicht, bei denen sie am arbeiten sind. Das ist schnell passiert. Man ist nicht im Tool eingeloggt, und privat am Surfen, plötzlich poppt eine Mail auf, die mit Vefko zu tun hat. Man Liest und beantwortet die schnell und schwups schon hat man 20 unterschlagene Minuten.

Wer glaubt, das falle nicht auf, täuscht sich. Wir haben uns schon öfter gegenseitig ermahnt, die Zeitabrechnung ernst zu nehmen. Die Leute sehen also, wenn gearbeitet wird, ohne die Stunden zu loggen. Genau so wäre es auch umgekehrt. Den Traum den einige haben, dass man mit HomeOffice gemütlich auf dem Balkon einen kühlen Milchshake schlürfen, Netflix kucken, und dann noch Geld verdienen kann ist definitiv utopie. Zwar Geht das mit dem Milchshake und dem Balkon, aber arbeiten musst du dabei halt doch. Sonst fällt das sehr schnell auf.

F: Ist es nicht sehr schwer, Privates und Geschäftliches zu trennen.

Ja, das ist es! Das ist auch der wirklich grosse Nachteil von HomeOffice. Man muss sich ganz bewusst Zeiten off reservieren, sonst klappt das nicht. Wir handhaben das so, dass wir untereinander, uns jeder Zeit sagen können, wenn wir das Gefühl haben, dass bei jemand von uns das Privatleben zu kurz kommt. Das führt dann schon mal dazu, das Jemandem gesagt wird, er solle mal abschalten, und etwas raus gehen.

Das ist besonders wichtig, wenn man in einem Projekt mitarbeitet, bei dem die Mitarbeiter eine sehr hohe Identifikation mit dem Projekt haben. Aber wenn man sich da gegenseitig ein bisschen unterstützt, passt das schon.

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Vefko kommt in Fahrt!

Phu, endlich mal Ruhe im online Büro! Dass ich diese Stille mal geniessen werde, hätte ich vor einem Jahr nicht zu denken gewagt. Und das kein Blog kam, lag nicht daran, dass ich gerade gemütlich irgendwo Ferien mache. Nein, Vefko hat einen riesen Sprung nach vorne gemacht.

Die letzten zwei Tage war das Büro teilweise zu dritt besetzt. Wir haben einen neuen Programmierer, der sowas von Gas gibt, und noch ein Newbie dazu. Wie ich immer so schön sage, ein Projekt braucht nicht viele Leute, sondern die richtigen. Wir sind aktuell nur fünf Leute, aber die richtigen! und das macht den Unterschied.

Es macht unglaublich viel Spass so zu arbeiten, und obschon eigentlich gerade Ferienstimmung ist, stört es mich nicht, den halben Tag vor dem Computer zu verbringen. Ich dachte immer, top Team Dynamik findet man nur im Sport… diese Meinung muss ich glaub gründlich revidieren.

Vor allem die Tatsache, dass dieses Projekt nur aus Menschen besteht, die normalerweise Hilfe von aussen brauchen, macht das Ganze speziell. Die meisten ähnlichen Projekte sind geführt, durch irgendwelche Sozialarbeiter. Wir führen uns selbst, und coachen uns gegenseitig ein völlig neues Konzept. Nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe untereinander.

Ich war schon immer ein Fan von flacher Hierarchie. Doch welche Vorteile sie hat, hat sich diese Woche gezeigt, als sich der neue Programmierer gegen Marc und Mich mit einer Idee durchsetzte. Nach Betrachtung aller Fakten mussten wir einsehen, dass seine Lösung die bessere ist. Doch dafür muss man sich erst mal auf eine Diskussion einlassen. Das ist in einer stark hierarchischen Struktur meist gar nicht gegeben. So bleiben da gute Ideen schon mal auf der Strecke.

Noch mehr Auftrieb gibt uns die Tatsache, dass wir in letzter Zeit auch wieder etwas Finanzielle Unterstützung bekommen haben. Das hilft natürlich bei der Motivation. Wir haben im letzten halben Jahr nicht mal die Bürospesen ausbezahle. Diese betragen gerade mal CHF 5.– pro 8h Arbeit. Wenn man viel arbeitet, reicht das in der Schweiz eigentlich gerade mal für’s Internet, und einen kleinen Zustupf an den Rechner. Unser Ziel wäre es schon, zumindest diese Bürospesen unseren Leuten mal auszahlen zu können. Vielleicht gelingt uns das ja in Zukunft.

Das schönste ist aber wohl, zu sehen wie sich Menschen verändern. Leute die vorher keine Perspektive hatten, gewinnen plötzlich an Fahrt, blühen auf, machen Pläne für die Zukunft. Es ist schon fast beängstigend zu sehen, wie schnell es geht, das ein Projekt plötzlich IHR PROJEKT ist. Jemand meinte letzthin zu mir: „Es hat sich schon lange etwas in mir aufgebaut. Doch es war eingesperrt. Vefko hat dieses etwas befreit“

Jemand fragte mich, wie ich dann die Leute finde. Ich antwortete: „Überall wo sie niemand vermutet, auf der Strasse vor dem Dorfladen, auf der Zugfahrt nach Hause.“ Einer der Programmierer ging heute auf ein Festival. Auf seinen Wunsch hin habe ich ihm notfallmässig noch ein paar Visitenkarten gedruckt. Ich wäre jedenfalls nicht überrascht, wenn er mit jemand Neuem im Schlepptau zurückkommt.

Und wenn du jetzt denkst, wow, zu diesem verrückten Team will ich auch. Dann schreibe sofort eine Mail an raphael(at)vefko.ch. Denn irgendwann finden wir dich sowieso 😉

Momentan ist wie gesagt niemand in unserem online Büro, ausser ich. Und bevor die ersten wieder aufschlagen, mache ich hier jetzt fertig.

War das schon wieder eine Woche

Wenn man ein Projekt wie Vefko managed, kommt man gar nicht so viel zum programmieren, sondern kümmert sich eher um die Sachen drum herum. Das macht mir eigentlich gar nichts aus, und ich bin froh, einen Programmierer zu haben. Manchmal juckt es mich aber doch, ein paar Zeilen Quellcode zu schreiben, so auch Anfangs Woche. Ich fixte noch ein paar Sachen in unserem Vereinstool.

Am Dienstag machte ich dann noch ein kleines Testcase Management System. Natürlich hätte ich auch einfach eines der Webbasierten Open Source TCM nehmen können. Die sind aber die meisten relativ Fett. Aber ich wollte was einfaches. Dem Tester soll eine Aufgabe gestellt werden und ein Soll Ergebnis angezeigt werden. Dann soll der Tester in der Lage sein, einen Kommentar zu verfassen. Ok, dafür Bash zu verwenden ist vielleicht etwas abgefahren, aber ich hatte nun mal lust auf Bash. 😉

Am Donnerstag hatte ich so halb frei. Denn wir hatten im Fribourgischen ein Verandten Treff. Schon schön, wenn man sich die Zeit selbst einteilen kann. Aber der Unterschied zu einem Angestellten, die Arbeit begleitet einem trotzdem immer mit. Doch stören tut mich das nicht wirklich.

Natürlich war auch am Treffen die Vefko ein Thema, denn viele wollen wissen, was man so tut. Einer meiner Cousins ist nun Job Coach. Mit ihm habe ich mich länger über das Thema berufliche Integration gesprochen. Er fand die Art und Weise, wie wir an das Thema herangehen sehr interessant.

Aber die Überraschung sollte mich erst auf der Heimreise erwarten. Wenn man bereits 300km mit dem Zug unterwegs war und noch mal so viel vor sich hat, kann es schon mal vorkommen, dass man mit einem anderen Fahrgast ins Gespräch kommt. Zum Schluss gebe ich eine Visitenkarte, und verabschiedete ihn mit „also melde dich bei mir!“ Wenn man etwas verrückte Leute sucht, muss man auch an den verrückten Orten suchen. LinkedIn war gestern, heute findet man die Leute im Zug!

Am Freitag arbeitete ich dann mal wieder mit Marc zusammen. Wir tilgten wieder einige Bugs. Weshalb kriegen wir das eigentlich nur einmal in der Woche hin? Meistens sind wir zu unterschiedlichen Zeiten online, oder haben nur kurze Überlappungen. Aber das ist halt der Nachteil, wenn das Büro 24/7 offen hat, und man arbeiten kann, wenn man will.

Und nein, auch der Sport kam nicht zu kurz. Ich trainierte einige male diese Woche und das tat gut. Am Montag spornte ich sogar ein paar Hobby Sportler beim Joggen an. Keine Ahnung was das für eine Truppe war. Jeden falls sah man einigen von denen von zehn Kilometer an, dass sie gerade absolut kein Bock auf Jogging haben. Ich hab dann einen meiner Sprüche laufen lassen und selbst Gas gegeben und siehe da… plötzlich setzte sich auch der hinterste Tross in Bewegung.

Eine erfolgreiche Woche also, so kann es weiter gehen!

Tastaturen am Computer

Wenn man auf die letzten 30 Jahre der Computergeschichte zurückblickt, dann ist fast nichts mehr geblieben. Es hat sich fast alles geändert. Harddisks wurden durch SSD’s ersetzt. Röhrenmonitore durch Flachbildschirme. Disketten durch Cloud Speicher. Die Liste wäre endlos. Doch da gibt es etwas, das geblieben ist, die Tastatur.

Wir lernten in der Schule relativ früh Maschinenschreiben. Einmal fragte mich eine Person mal, weshalb ich eigentlich noch Maschinenschreiben übe. Das braucht doch in zehn Jahren eh keiner mehr. Dann werden Computer alle über die Sprache angesteuert. Es gab tatsächlich genug Versuche, die Tastatur zu töten. Touchescreen, Sprachsteuerung, alles würde heute funktionieren, doch als die ersten Tablets auf den Markt kamen, gab es bald auch schon die ersten Tastaturen für die Tablets. Und Sprachsteuerung blieb trotz dass sie mittlerweile gut funktioniert, ein Nischenprodukt. Jedenfalls benutzt das kaum jemand um einen Text zu schreiben.

Doch auch wenn jeder eine Tastatur braucht, so ist heute die Tastatur doch ein Ding wo man meist nicht viel Geld investiert. „Ach ja, dann brauch wir noch eine Tastatur… Ja, ja das Hackbrettchen für 20 Franken tut es schon.“ Es ist ja schliesslich nur eine Tastatur.

So halten die Neuen Tastaturen auch nicht mehr lange. Wenn man viel schreibt, ist es gut möglich, dass eine Tastatur innerhalb eines Jahres durch ist. So habe auch ich wieder mal die Tastatur gewechselt und eine Neue zugelegt. Da ist sie…

Aber Raphael, wenn das eine neue Tastatur ist, dann heisse ich Fritz. Die ist bestimmt aus den 90ern. Na ja, so unrecht habt ihr nicht mal. Die Tastatur ist zwar wirklich nagelneu, und wurde erst vor vier Monaten produziert, aber das Konzept stammt tatsächlich aus den 80ern. Dieses hässliche Teil, das übrigens einen Lärm wie ein rollender Kettenpanzer macht, und das man zur Not auch mal als Hammer benutzen kann (ok, war alles etwas übertrieben) ist eine Modell M Tastatur.

Modell M kennt ihr nicht, macht nichts, erklär ich euch. Anfangs der 80er wollte IBM (ein grosser Computerhersteller) eine neue Tastatur entwickeln. Doch sie wollten das richtig machen, und haben extrem viel Forschungsarbeit geleistet, um herauszufinden, was denn eine Tastatur so genau können muss. Auf diese Tastatur geht auch das Tastenlayout der heutigen Computertastaturen zurück. Doch das spezielle ist die Technik in der Tastatur. Das Buckling Spring System gibt dieser Tastatur sein ganz eigenen Anschlagcharakter, der von Vielschreibern sehr geliebt wird. Ausserdem sind die Dingers extrem langlebig. Es soll Tastaturen geben die 30 Jahre alt sind, und die immer noch laufen.

In den 80ern ging die Tastatur dann auch in die Serienproduktion. Doch in den 90ern wurden Computer immer billiger, und die Kunden verstanden wohl nicht mehr, weshalb eine Tastatur 200 Dollar kosten soll. IBM verkauften die Model M Tastatur Produktion mit allen Patenten an Lexmark und diese gaben die Produktion 1996 auch auf. Doch jetzt kommt das coole an der Story. Einige ehemalige Angestellte von Lexmark wollten noch nicht an den Tod der Tastatur glauben, und kauften die Patente, so wie die Produktionshallen mit samt den Maschinen auf. Seither wird die Modell M von Unicomp Inc Produziert und vertrieben.

Es ist vermutlich auch die einzige Tastatur die nicht in einem Schwellland produziert wird. Denn die ist tatsächlich Made in USA. Es ist wohl auch eine der wenigen Tastaturen für die man Ersatzteile kriegt.

Die Tastatur hat natürlich auch Nachteile. Sie ist wirklich alles andere als Leise, und wenn man in einem Mehrraumbüro sitzt, werden die Kollegen wohl nicht so glücklich sein, wenn man mit einer Modell M auftaucht. Man kann sich auch fragen, wie sinnvoll es wirklich ist, Longlife Tastaturen zu haben. Immerhin ist die Tastatur einer der grössten Drecksammler und nur schwer sauber zu kriegen.

Ich habe jetzt diesen Blog mit der Tastatur geschrieben. Am Anfang war ich gar nicht so überzeugt davon, doch jetzt wo ich mich schon etwas an die Tastatur gewöhnt habe, muss ich zugeben, es hat schon was. Man merkt auf jeden Fall, dass die Tastatur für das Schnellschreiben ausgelegt ist. Es ist zwar eine Longhub Tastatur, aber ich habe das Gefühl, man hat weniger Weg als bei anderen Longhubtastaturen. Und man muss die Tasten auch gar nicht ganz durchdrücken. Bleibt natürlich die Gefahr, dass der Kopf mit der Tippgeschwindigkeit nicht mitkommt.

Wie lange die Tastatur bei mir hält wird sich zeigen. Ich denke mal, das werden keine 30 Jahre, denn ich bin ein Tastaturmörder. Die meisten Tastaturen halten bei mir nicht länger al ein Jahr. Diese Tastatur wird mindestens drei Jahre alt, denn sie hat so lange Garantie..

Ob die Tastatur wirklich das hält was sie verspricht oder ob ich in einem Jahr schon mit Gehörschutz schreibe, erfahrt ihr dann, nachdem ich ein bisschen Erfahrung mit dieser Tastatur gesammelt habe.

Sind neue Medien wirklich besser für die Demokratie?

Ich bin definitiv ein Vertreter der neuen Medien. Mit einem Blog mit über 200 Einträgen geniesse ich die Möglichkeit, meine Meinung der Welt mitzuteilen. Vor 25 Jahren wäre so etwas noch undenkbar gewesen. Heute ist es zumindest theoretisch möglich, dass ich mit meinem Blog genau so viele Leute erreiche wie eine grosse Zeitung. Das war früher anders. Grosse Verlage bestimmten, was gelesen wird. Früher fand man in der Presse meist so zwei Meinungen. Es gab mehr Rechts und mehr Links gelagerte Zeitungen. Auch wenn es verschiedene Meinungen gab, so war die Information doch recht eingeschränkt.

Die Presse spielte eine grosse Rolle in Diktaturen der Vergangenheit. Die Presse zu kontrollieren wurde zu einem sehr effektiven Machtinstrument. Pressefreiheit ist daher ein Grundpfeiler einer funktionierenden Demokratie. Für die Pressefreiheit schienen die Neuen Medien perfekt zu sein. Denn man wird es schaffen ein paar Verlage zu manipulieren, aber tausende von Bloggern oder YouTubern… unmöglich oder?

Genau dieser Auffassung war ich auch, bis Ende letzten Jahres die Artikel 13 Diskussion auf den Tisch kam. Seither bin ich mir nicht mehr so sicher, ob das alte System nicht besser war. Schlussendlich endete das Ganze in einem Grabenkampf zwischen der alten und der neuen Generation. Doch nun mal alles der Reihe nach.

Wie bereits gesagt, bis vor 25 Jahren spielte das Internet kaum eine Rolle. Das Urheberrecht, dass wir heute in vielen Ländern Europas haben, ist grösstenteils auf diese „analoge Welt“ zugeschnitten. Das Internet hat allerdings einiges verändert, und so war es höchste Zeit, das Urheberrecht anzupassen. Bei Urheberrecht geht es grösstenteils um Finanzielle Interessen, eigentlich etwas was der gemeine Bürger wenig interessiert. Normalerweise geht so etwas ohne grossen Lärm über die Bühne. Es war ziemlich schnell klar, dass YouTube bei der aktuellen Rechtsreform einer der Verlierer sein wird, doch das wusste bis im Herbst keiner.

Bis mehrere grosse YouTuber kurz aufeinander Videos machten, dass es ihr Kanal 2019 nicht mehr geben wird und dass Artikel 13 schuld sei. Die Dramavideos sind heute nur noch schwer zu finden. Ich habe aber noch ein Video vom Kanal „Wissenswert“ gefunden (Video). Natürlich ist das Video weit übertrieben. Die YouTube Chefin hat in einem Brief an die Community zuvor verkündet, dass YouTube bei Inkrafttreten des Artikel 13 vielleicht dazu gezwungen sei, nur noch Kanäle von grossen Medienhäusern zu erlauben. Was mich schockierte war, dass Hunderte von YouTuber (darunter auch grosse) diese Meinung unreflektiert verbreiteten.

Niemand kam auf die Idee, soweit zu denken, dass der Brief vielleicht nur bewusst provozierte Stimmungsmache gegen Artikel 13 war. Niemand kam auf die Idee, dass die Theorie, Artikel 13 soll die Meinungsfreiheit einschränken, vielleicht bei den Verschwörungstheorien anzusiedeln ist. Die Fronten wurden schnell gezogen. Artikel 13 ist scheisse, und jeder der ihn verteidigt oder auch nur Teile davon gut fand war nicht mehr vertrauenswürdig.

Keine Zeit mehr für Recherchen

Doch was hat sich verändert. Früher war das schnellste Medium das Radio. Aber selbst da wurde bei Debatten fast immer Pro und Kontra berücksichtigt. Doch für die eigene Meinungsfindung wurde meist noch die Zeitung hinzugezogen. Und die liessen sich nicht mit einer Pressemitteilung abspeisen. Die Recherchierten noch. Denn das wurde von den Lesern erwartet. Von den Neuen Medien erwartet man nur noch eins. Schnell muss man sein. Denn wer als erstes die News raushaut, hat die Chance auf die meisten Klicks, und um die geht es heute.

Was mich aber vor allem erschreckte waren die Kommentare in Videos oder auf Tweets. Alles was die Leute da schrieben war #saveyourinternet oder #NiemehrCDU und irgendwas belangloses oder sogar noch eine Beleidigung. Ernsthafte Diskussionen musste man lange Suchen, und hielten auch selten lange an. Sachliche Diskussionen waren noch seltener und konstruktive Arbeit gab es so gut wie keine. Eigene Lösungsansätze für das Problem (wobei die meisten die eigentliche Problematik und der Grund für Artikel 13 gar nicht verstanden) kamen von der Community genau einen zu Stande nämlich ein Alternativvorschlag von Rechtsanwalt Christian Solmeke. Es ging eigentlich auch den wenigsten um Artikel 13 als solches, sondern viel mehr, dass sie ihre Lieblingsplattform (YouTube) in Gefahr sahen.

Ich nehme mir mal die Freiheit, zu behaupten, dass das Ganze eine sehr geschickt eingefädelte „Töte-Artikel 13-Kampagne“ von Google war. Man hat ganz bewusst mit weit überzogenen Behauptungen (YouTube wird sterben, Meinungsfreiheit ist in Gefahr) Panik in der Community geschürt um möglichst viel Stimmung gegen Artikel 13 hinzubekommen. Und so wurden Hunderttausende ohne es selbst zu merken plötzlich zum Lobbisten einer der grössten IT Konzerne der Welt, Google. Dabei hätte ein bisschen Nachdenken bevor man liked und teilt die Masche aufdecken können. Die Meinung äussern zu können, hilft eben nicht, wenn man sich nicht mehr die Zeit nimmt, seine eigene Meinung zu machen. Und da sehe ich eine grosse Gefahr in den neuen Medien. Früher war zwar die Informationslage eingeschränkt, man musste sich aber dennoch erst mal eine eigene Meinung machen. Heute gibt’s die Meinung leicht verdaulich vorgekaut vom Lieblings Influenzer. Nur noch liken und teilen, fertig ist die Meinung.

Sport of Hope – Konditions- und Krafttraining ist auch nach der Karriere Pflicht

Es ist endlich Sommer. schönes Wetter draussen und ich bin mal wieder am trainieren. Diesmal nicht so sehr Koordination sondern ganz klassisches Sommertraining wie ich das auch während meiner Sportkarriere machte. Der Grund dafür, Kondition und Kraft ist für Menschen mit Cerebralparese sehr wichtig. Denn ihr Körper ist im Alltag sehr beansprucht. daher reicht da die normale Grundkondition meist nicht aus.

Mit der Kräftigung wirke ich auch den Knieproblemen entgegen, die ich in letzter Zeit vermehrt hatte. Da zeigt sich bereits eine Besserung. Momentan komme ich so auf 10km und 200 Höhenmeter mit dem Fahrrad. Im Vergleich zu Früher ist das natürlich nichts, aber immerhin. Das Durchschnittstempo ist auch etwas angestiegen. Bis 20km und 400 Höhenmeter sollte das noch erweiterbar sein. Wenn ich das wieder jeden Tag schaffe, habe ich eine wirklich gute Grundkondition.

Momentan steigere ich auch wieder die Anzahl der Trainings pro Woche. Ich bin so auf vier mal pro Woche. Und wisst ihr was? es macht richtig Spass! Dass ist der Unterschied zum Leistungssport. Da blieb der Spass oft auf der Strecke. Man musste einfach trainieren, man war programmiert wie ein Wecker. Es war einfach pure Routine, abarbeiten des Tagesprogramms. Zumindest bei den Sommertrainings. Wenn ich dann im Herbst wieder den Stock in den Händen hielt und ich in der Halle rumtoben konnte, war der Spass natürlich schon wieder mit von der Partie.

Jetzt geniesse ich es, nach einem langen Tag am Computer am Abend mit dem Fahrrad meine Runden zu drehen. Ich freue mich auch, wenn ich eine Runde mehr schaffe, oder etwas schneller werde. Aber bei strömendem Regen kann ich getrost zu Hause bleiben und das ist halt schon cool.

Ich bin ganz froh, dass mir das Sommertraining noch Spass macht, denn ich könnte nicht darauf verzichten. Zumindest nicht ohne weitreichende Konsequenzen. Ich würde sonst vermutlich auf den Rollstuhl angewiesen sein.

Beim Laufen läufts momentan nicht so. Ich wurde in letzter Zeit ein paar mal angesprochen, ob es Koordinativ schlechter geworden ist. Mein momentaner Laufstil fühlt sich schlecht an. Es ist nicht so unsicher wie im Winter, aber irgendwie alles abgehackt. Es ist lange nicht so schlimm wie auch schon, aber es stört mich halt. Mal sehen, wie das mit der Koordination weiter geht.

Klar, wenn mein Ziel „Normal gehen“ an oberster Stelle stünde, würde ich Ganz anders vorgehen. Dann würde ich erst ein richtiges Kondi Training machen. Danach ein intensiv Koordinationstraining. Das könnte ich zwar auch so tun, aber ich weiss, dass mein Körper sehr heftig auf die Koordinationstrainings reagiert. In mitten einer Koordinationstrainingsphase weiss der Körper oft nicht mehr, wie er noch gehen soll. Das beeinträchtigt mich dann im Alltag sehr, und bisher war ich nicht bereit, diese Opfer zu bringen. Vielleicht geht es aber auch nicht ohne diese Opfer. Vielleicht kann man eine Koordination gar nicht langsam und schonend umstellen, sondern muss es auf die harte Tour machen. Momentan möchte ich der sanften Tour noch eine Chance geben.

War das eine Woche

Letzte Woche lief einiges bei mir. Als erstes hatte Marc vorletztes Wochenende unser neues Admin Tool für die Vefko aufgespielt. Darin enthalten sind eine Reihe Verbesserungen. Dazu zählt die Zeitabrechnung aber auch der Chat. Das Bürotool wird wirklich langsam erwachsen, und dass es uns Spass macht, sieht man an den Stunden die wir letzte Woche gearbeitet haben. Ich kam auf sage und schreibe 80% obschon Vefko ja nicht das einzige ist, was ich habe.

Ebenfalls war ich bereits an den Einstufungstest für meine schulischen Projekte. Ganz fertig bin ich damit allerdings noch nicht. Mal sehen wie das Ergebnis wird, und wo die mich hintun. Die Schule ist immerhin schon ein Weilchen her.

Die Finanzierung dafür ist noch in Abklärung. Ja, auch ich muss schauen, wie ich das Ganze berappe. Nein, ich habe keinen fetten Sponsor hinter mir, der mir das einfach mal bezahlt, und einen Bildungskredit kommt für mich nicht in Frage. Einerseits hoffe ich, wie schon geschrieben, durch externe Aufträge über die Vefko ein Teil finanzieren zu können, andererseits will ich mich nicht nur darauf verlassen.

Nach einem sehr regnerischen Wochenanfang, kam gegen das Wochenende auch der Sommer langsam. Deswegen fuhr ich meine IT Einrichtung auf Sparflamme herunter. Es soll möglichst wenig Abwärme entstehen. so dass ich es hier in der Wohnung an meinem Arbeitsplatz kühl habe. Das ist die Bedingung für angenehmes Arbeiten.

Aktuell suchen wir für die Vefko noch einen Programmierer. Das Team soll um ein bis zwei Anfänger ergänzt werden. Bewerbungen könnt ihr an raphael@vefko.ch senden. Der Job ist im Ehrenamt, und wir suchen wie immer nicht den Standardprogrammierer. sondern Leute die sonst vielleicht keine Chance bekommen würden.

Am Sonntag Nachmittag hatten wir noch Vorstandssitzung. Während andere das schöne Wetter genossen, sassen wir drin und besprachen einige Dinge. Am Ende wurde dann auch noch eine Mitarbeitervereinbarung unterzeichnet. Obschon ich dabei kurz blieb, sind es trotzdem dreieinhalb A4 Seiten geworden.

Ferner bemerkte ich, dass ich mal wieder steigender Traffic auf meinem YouTube Kanal habe. Ich gewann sogar zwei Abonnenten hinzu. Schuld daran ist ein Video dass ich schon fast vor zwei Jahren aufgenommen habe, und das erklärt, wie man in Apache OpenOffice Writer eine Seitenzahl einfügt. Vielleicht mach ich dann doch wieder mal ein Tutorial zum einen oder anderen Thema.

Die Frage ist halt, ob ich das Zeitlich schaffe. Denn meine Tage sind momentan gut gefüllt. Immerhin habe ich es am Sonntag Abend dann doch noch mal kurz aufs Fahrrad geschafft. So kriegte ich immerhin noch etwas Abendsonne.

Ich gehe noch mal in die Schule

Das ich mit meinem Schweizer Realschulabschluss einen weitaus zu tiefen Abschluss habe, dürften alle bestätigen, die mich kennen. Doch einerseits hatte über lange Zeit meine sportliche Karriere Vorrang. Andererseits sind Schulbänke nicht meine Freunde. Klassischen Schulunterricht würde ich kein Jahr überleben.

Glücklicherweise gibt es heute, gerade im Erwachsenen Bildungsbereich auch andere Angebote. Sehr viel Heimstudium mit ein bisschen individuellem Unterricht gepaart. Als ausgeprägter Autodidakt ist das genau das was ich brauche. Ja, richtig, ich will die Matura nachholen und anschliessend Informatik studieren.

Nur damit du den Abschluss hast? Nein natürlich nicht. Ich habe ja vor bald zwei Jahren einen Verein gegründet. Ein Ziel dieses Vereines ist es, neue Arbeitskräfte für die IT zu finden. Wir suchen die nicht dort, wo schon alle Rekrutierer am Grasen sind, sondern dort wo sie noch niemand gesucht hat, Bei den Behinderten.

Wir haben einen Drei-Stufen-Plan, mit dem wir unsere Leute wieder eingliedern möchten.

  1. Arbeiten im Verein, für unsere IT Projekte, um die Fähigkeiten des Arbeiters mal kennen zu lernen.
  2. Ausmietung an Firmen. Die generierten Gelder fliessen in eine Aus- oder Weiterbildung des Betroffenen.
  3. Übergabe an eine Firma oder in Spezialfällen an eine noch zu gründende Firma „Special Division IT Vefko“ wo dann hoch spezialisierte Fachkräfte ausgemietet werden.

Doch jeder Plan braucht Vorreiter und „Motivieren durch voraus gehen“ ist eines meiner wichtigsten Lebensmotos. Ich lebte das auch schon im Sport und will das auch hier wieder leben. Deshalb gehe ich auch selbst den Weg, und drücke noch mal die Schulbank.

Und wenn mich jetzt einige fragen, ob ich da mit der Schweizer Invalidenversicherung (IV) zusammenarbeite, dann ist die Antwort NEIN. Die IV hat bei mir längst jegliches Vertrauen verspielt und für innovative Projekte ist die IV eh resistent. Das einzige was die stellen sind tausende von Bedingungen, und darauf kann ich liebend gerne verzichten.

Genau deshalb hat es auch so lange gedauert, machen wollte ich das schon lange, doch erst jetzt haben wir die Rahmenbedingungen geschaffen, die das auch ermöglichen. Nämlich die Gegenfinanzierung über einen Verein laufen zu lassen.

Und ja, ich werde mich an Firmen über den Verein ausmieten. Wer meine Fähigkeiten kennt, und mich gerne mieten möchten nimmt mit mir Kontakt auf raphael@vefko.ch.

Sich mit der Kommandozeile anfreunden

Als Programmieranfänger stösst man in Tutorials oft auf die Aufforderung die Command Line zu öffnen und Befehl xy einzugeben. Als ich noch in den Anfängen steckte, öffnete ich dann jeweils die Kommando Zeile und dachte mir… „Nein, das sieht zu gefährlich aus.“ Tatsächlich ist das schwarze Fenster (ok, auf dem Mac ist es weiss) nicht gerade vertrauenserweckend. Grundsätzlich muss man erst mal wissen, dass Windows und die Unixoiden Welt (also Linux, Mac OS, Free BSD usw.) zwei vollkommen verschiedene Systeme haben.

Auch die Gerüchte, dass man mit der Kommandozeile mit einem Befehl den gesamten Computer zerstören kann, stimmen. Wenn man das unabsichtlich tun will, braucht es allerdings schon eine gehörige Portion Pech. Vor allem aber Befehle die man als Root (tiefste Admin Rechte) ausführt, sollte man zwei mal ansehen bevor man sie ausführt. Denn anders als in vielen Grafischen Oberflächen bekommt man auf der Kommandozeile keine Warnung, wenn man zum Beispiel wichtige Systemdaten löschen will. Vor allem auf Linux gibt es sehr selten Rückfragen wie: „Wollen Sie wirklich…“ Deswegen ist eine gewisse Vorsicht angebracht, aber man muss nicht gleich eine Command Line Phobie entwickeln.

Nun habt ihr also dieses schwarze, unsympathische Fenster vor euch und da kommt natürlich die Frage auf, für was soll ich das brauchen? Weshalb tun sich das Programmierer an, auf einem so schwer verständlichen System zu arbeiten? Sind die tatsächlich in den 80ern stehen geblieben? Kein normaler Anwender würde heute auf eine Graphische Oberfläche verzichten. Wollen die Linux Programmierer damit zeigen, dass sie den anderen technisch überlegen sind?

Nein, der Grund liegt wohl an einem ganz anderen Ort. Sowohl beim programmieren als auch bei Server warten gibt es immer wieder Aufgaben die man ständig wiederholen muss. Diese möchte man natürlich automatisieren. Dies macht man dann mit kleinen Scripts. Ein Script für die Kommandozeile ist viel einfacher zu schreiben als ein kleines Progrämmchen für eine Graphische Oberfläche. Weil man genau für so automatisierte Aufgaben die Kommando Zeile sowieso braucht, wird sie auch sonst oft mal verwendet.

Kommandozeile ist nicht Liebe auf den ersten Blick, denn man muss sie erst mal verstehen und daran scheitern schon viele. Der folgende Befehl gibt eine liste der aktuellen Verzeichnisse und Dateien aus:

ls

Stop! ls ist kein Befehl. Der vermeintliche Befehl ist eigentlich ein kleines Programm. In der Kommandozeile gibt man also keine Befehle ein, sondern man startet Programme. Die Kommandozeile ist also eine Schnittstelle die es ermöglicht, Programme zu starten und eine Interaktion mit den Programmen zu haben. Ls macht nichts anderes als schauen welche Dateien und Verzeichnisse in dem aktuellen Verzeichnis sind, und gibt dann die Namen an die Kommandozeilen Ausgabe zurück. Ls kan aber mehr wie der folgende Befehl zeigt.

ls -l

Damit bekommt man eine erweiterte Liste mit mehr Informationen. Dem Programm kann man einen Parameter übergeben, dass das Programm beeinflusst. Fast alle Commandline Programme haben Parameter. Welche das sind kann man mit

programm --help

herausfinden. „programm“ ist natürlich ein Platzhalter für das aufgerufene Programm. (z.B ls, cp, rm, mv, find, apt usw.

Schnelles Internet

Von allem ein bisschen

Letzten Donnerstag war wieder mal ein Training fällig, eigentlich überfällig, und so machte ich mich mit dem Zug nach Zürich, um zu trainieren.

Blick aus dem Zugfenster

Und so sieht es aus, wenn ich auf dieser Strecke aus dem Fenster schaue. Wenn man die Strecke dauernd fährt, ist einem gar nicht mehr bewusst, wie schön sie eigentlich ist. Doch meistens habe ich nicht wirklich ein Blick für draussen…

Mobile Office

Denn das Mobile Office fährt da meist auch mit, und will bedient sein. Ja, so sieht das Büro von mir aus, wenn ich unterwegs bin. Es kann genau das selbe wie das zu Hause, Fast zumindest…

Schnelles Internet

Denn seit Freitag habe ich wieder festes Internet zu Hause. Das Mobile Internet was ich über Jahre brauchte, reicht zwar eigentlich vom Tempo her, ist aber in letzter Zeit wackeliger geworden. Ich gehe davon aus, dass das Mobile Internet mehr gebraucht wird. Und es ist nicht toll wenn das Internet genau dann unterbricht, wenn man an einer wichtigen online Besprechung ist.

Internet Speed

Dieser Internet Speed braucht eigentlich kein Mensch. 200 Mbit down und 100 Mbit up. Aber ich habs jetzt halt 😉 Und mein Handy Abo hat auch noch ein Upgrade bekommen. Nun habe ich Europaweit eine unlimitierte Datenflatrate. Swisscom hat es endlich geschafft, Roaming abzuschaffen.

Neue Bremsbeläge

Auch mein Fahrrad wurde frisch gemacht, und hat jetzt neue Bremsbeläge. Erster Satz Bremsbeläge durch. Kommt davon, wenn man in der 30er Zone ständig Dorf auf und Dorf runter fährt.