Sport of Hope – Ich mache mich auf den Weg

„Comme on Wade, drücken, ja gut, NEIN, das war falsch. Ja komm wieder, brauchst nicht blöd tun, komm du kannst das, ja genau!“ Ich bin gerade im Kraftraum meines Leichtathletikclubs an einer Sprossenwand und rede zu meinen Muskeln. Nach nur 15 Minuten ist das Training auch schon fertig, ich habe den Koordinations Impuls gesetzt.

Rund um mich geht es hart zu, Ich bin umzingelt von Vollblut Sportler die knallhart trainieren. Nachwuchshoffnungen, Schweizermeister und auch Internationale Athleten. Alle haben sie ein Ziel vor Augen und sind bereit, alles dafür zu geben. Sie trainieren sechs Tage die Woche, meist über zwei Stunden am Tag.

Doch eines der ambitioniertesten Ziele habe vermutlich ich. Ich beisse mir schon fast zwei Jahr zehnte die Zähne daran aus. Auch wenn es als unmöglich gilt, bin ich nicht bereit, dieses Ziel aufzugeben. Viele bewundern mich für diese Beharrlichkeit, ja für einige Spitzensportler bin ich sogar ein Vorbild was Durchhalten anbelangt.

Ich werde daher immer wieder Angespornt. Die Leute führen mir immer wieder vor Augen, wie wichtig meine Mission ist. Auf dem Wettkampfsplatz komme ich meist nicht mal zu der Anmeldung ohne dass ich von drei vier Leuten begrüsst werde. Ich bin verdammt froh um dieses Umfeld, denn sonst hätte ich vermutlich schon längst aufgegeben.

Mein Zeil ist: Normal laufen. Ich will möglichst griffige Trainingsmethoden für die ICP entwickeln. Momentan fasse ich das Ziel in sechs Jahren ins Auge, aber wenn es länger braucht, dann ist es halt so. Für alle die sich schon immer gefragt haben, weshalb ich kein Buch schreibe. Die „Sport of Hope“ Story ist der Teil der für das Buch fehlt. Das Buch wäre nicht komplett ohne diese Geschichte.

Eigentlich wollte ich erst den Stützradkrimi und dann die Krebsstory schreiben bevor ich diese Geschichte hier starte. Doch ich glaube jetzt ist der Zeitpunkt diese Geschichte zu starten. Ich lade Euch ein., live dabei zu sein, wie ich meiner Behinderung Zentimeter um Zentimeter abringe. Danke schon jetzt für jeden einzelnen Hopp Ruf und alle motivierenden Worte. Natürlich auch danke fürs lesen.

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1 thought on “Sport of Hope – Ich mache mich auf den Weg

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