Frag Raphael 3 – Wo hast du so gut Englisch gelernt?

Es ist wieder mal Zeit für eine Fragestunde mit mir. Hier meine Favoriten.

Bist du eigentlich noch bei OpenOffice?
Dem Apache OpenOffice Projekt gehöre ich noch an, bin aber seit bald einem Jahr inaktiv. Überhaupt bin ich momentan nicht aktiv in der Open Source Scene. Das kann sich natürlich wieder ändern, aktuell steht allerdings das Vefko Projekt im Mittelpunkt. Daher habe ich keine Zeit für Open Source.

Woher nimmst du eigentlich die Motivation für das tägliche Training?
Im unterschied zu vielen, kann ich es mir schlicht nicht erlauben aufzuhören. Denn das würde auf meine Behinderung schlagen. Ausserdem gibt es immer noch ein grosser Kreis der mich bewundert und die mich auch immer wieder motivieren. Zudem habe ich Trainingsbedingungen, von denen die meisten nur träumen können. Und als alter Routinier gibt man ohnehin nicht so schnell auf. Wenn ich mal spezielle Motivation brauche, mache ich ein Training oder ein Wettkampf für jemand, dem es nicht so gut geht (Für eine andere Person kämpfen). Manchmal lass ich mich auch einfach von der Leistung Anderer mitziehen. Dann gibt es auch Tage, da ist das Training eine willkommene Abwechslung zum Alltag am Computer.

Kannst du eigentlich Auto fahren?
Können vielleicht schon, aber ich habe tatsächlich keinen Führerschein. Ich habe ihn allerdings auch nie versucht zu machen. Mir war das mit dem Autofahren nie wichtig. Ich lebe ja in der Schweiz und wie einige wissen, haben wir eines der Besten öffentlichen Verkehrswesen der Welt. In der Schweiz ist der ÖV nicht bloss eine Notlösung wie in vielen anderen Ländern, sondern eine echte Alternative zum individuellen Personenverkehr. Es gibt viele Vorteile beim ÖV. Einer der wichtigsten Gründe für mich ist, dass die Reisezeit nicht verloren ist. Man kann währenddessen Ausruhen, Arbeiten oder was auch immer. Der Zweite Vorteil ist der Preis. Ich Zahle für meine ÖV Flatrate in der Schweiz im Jahr 2500 Franken und mache ungefähr 30’000km. Ein Auto würde bei dieser Kilometerleistung wesentlich teurer kommen. Die Schweiz ist diesbezüglich auch ein Paradies. In einem Anderen Land würde ich vielleicht einen Führerschein machen.

Hat dein Fahrrad ein Motor
NEIN!!! Nur weil heute fast jeder mit Motor fährt, heisst es noch lange nicht, dass ich es auch tue. Um es klar zu stellen, ich habe nichts gegen E-Bikes. Im Alltag ist das ein hoch effizientes Verkehrsmittel. Ich brauche das Fahrrad aber zu weit über 90 Prozent als Trainingsgerät. Ich fahre nicht um voran zu kommen, sondern wegen der körperlichen Betätigung. Da wäre ein Motor nur Selbstbeschiss. Lächerlich wird es allerdings, wenn E-Bike Fahrer vor einem normalen Radfahrer mit ihrer Monstertour, die sie gemacht haben, prahlen. Wenn sie dann tatsächlich noch glauben, sie können bei mir damit Eindruck schinden, fällt dann schon mal nen blöden Spruch.

Wieviel Kilometer hast du dieses Jahr mit dem Fahrrad gemacht?
Ganz ehrlich, ich weiss es nicht so genau. Zwischen 2500 und 3000 km und etwa 20 – 30 tausend Meter Höhendifferenz dürften es gewesen sein.

Woher sprichst du so gut Englisch, und wo hast du es gelernt?
Ich spreche tatsächlich fliessend Englisch. Und ob ihr mir das glaubt oder nicht, ich habe mir das selbst beigebracht. Der Grund dafür waren die Open Source Projekte, die so gut wie immer auf Englisch geführt werden. Erst begann ich Wort für Wort mit dem Google Translater zu übersetzen. Da konnte es schon mal vorkommen, dass ich für eine zweizeilige Mail 15 Minuten gebraucht habe, um sie zu verstehen. Allmählich wurde das dann besser. Durch das ständige Lesen habe ich ein Sinn für die Sprache bekommen. Dann habe ich erst mal angefangen englische YouTube Videos zu schauen und zu verstehen. Dann hab ich Sätze nachgesprochen, und so auch die Aussprache gelernt. Es ist also möglich, autodidaktisch eine Sprache zu lernen. Ich muss allerdings sagen, dass mir Sprachen lernen relativ leicht fällt.

Über rbircher

1980 geboren, körperlich behindert, Programmieren, Sportler und Initiator. Nach einer 20 jährigen, sehr intensiven Sportkarriere habe ich nun mit Vefko.ch mein eigenes Startup und auch die sportliche Reise geht weiter... wenn auch nicht ganz so intensiv.
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