Tourabbruch – Die Gründe

Nein, es ist nichts passiert. Die Entscheidung fiel auch nicht plötzlich. Schon vor einer Woche habe ich mir das überlegt, wollte dann einfach der Tour noch eine Chance geben. Hier sind die Gründe. Und nein, ich bin deswegen nicht enttäuscht. Denn es ist nur die Tour die Flach fällt.

Anders als bei anderen, war die Tour bei mir nicht das Hauptziel. Wäre der Fokus auf dem Reisen, würde ich nicht aufgeben. Es war von Anfang an klar, dass es nur um ein Training geht. Die Idee war halt, statt langweilige Trainingsrunden im Dorf zu drehen, etwas anderes zu erleben.

Doch genau da liegt auch der Hund begraben. Ein Training hat einen Aufbau, und man hat eine gewisse Belastung die man braucht. Auf der Tour ist die Belastung leider so gut wie nicht planbar. Selbst wenn man eine Tour voll durchplanen würde, muss man immer mit Überraschungen rechnen. Mal ist die zu fahrende Strecke zu lang, mal zu kurz aber nur selten richtig.

Auch die Qualität der Trainings ist oft schlecht. Beim Konditionstraining ist es wichtig, eine konstante Belastung zu haben. Wenn man immer wieder nach dem Weg suchen muss, ist das nicht gegeben.

Ausserdem kann ich mich so wieder schneller auf andere Trainingsinhalte wie das Sprinttraining konzentrieren. So wie es jetzt aussieht, brauche ich keine 3200 km um fit zu werden. Will heissen, ich werde vermutlich schon im Mai wieder mit Leichtathletik anfangen.

Natürlich ist der Tourabbruch auch schade. Vor allem die vielen Begegnungen werde ich vermissen. Ich wusste, dass sich die Tour und das Training nicht so leicht vereinbaren lassen, hoffte aber, dass es irgendwie geht. Darin habe ich mich getäuscht.

Ich hoffe, ihr nehmt mir die Entscheidung nicht zu übel und könnt es nachvollziehen. Ich möchte mich noch bei allen Lesern bedanken. Ich hoffe ihr schaut trotzdem mal vorbei, auch wenn es nicht mehr um Fahrradtouren geht.

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