Früher am Start als gedacht.

Was soll ich Euch da schreiben. Meine Saison startet früher als gedacht, das hat seine Gründe, aber aktuell kann ich Euch die leider noch nicht verraten. Ich bin diesen Mittwoch für ein Wettkampf in La Chaux-de-fond (CH) angemeldet. Ich möchte gar nicht mehr viel schreiben, Denn nun ist nicht Zeit für grosse Worte, sondern Zeit für grosse Taten.

Mein Gefühl möchte ich gerade mit einem YouTube Video ausdrücken.

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Daily Blog 1 – So macht Bloggen Spass

Hallo zusammen

Vor gut einem Jahr startete ich mal einen Versuch auf YouTube Daily Vlogs zu machen. Dabei filmt man einfach den ganzen Tag, und schneidet dann am Ende eine Zusammenfassung des Tages. Das Problem an der Sache. Es ist extrem aufwendig. Denn man muss immer an die Kamera denken und das schneiden nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Zudem bin ich nicht der Cutter. Video schneiden ist nicht so mein Ding.

Versuchen wir es doch einmal auf dem Blog, dachte ich mir. Vielleicht ist schreiben ja mehr mein Ding. Ich weiss zwar nicht, wer das lesen soll aber wenn es dann gar niemand interessiert, können wir das Projekt ja immer noch abbrechen.

Wie auch immer, Bloggen macht aktuell tierischen Spass. Ich habe diesen Monat schon fast die 3000 Visits geknackt. Das ist natürlich der Tour zu verdanken. Aber auch mein vorgestern begonnener Stützradkrimi hatte eine absolut super Resonanz, danke dafür. Eine Fortsetzung ist übrigens bereits in der Pipeline.

Ja, und hier werde ich Euch einfach frisch von der Leber erzählen, was ich so den ganzen Tag mache. Das muss jetzt nicht immer spannend sein, aber ja.

Heute war ein schöner Tag und ich war fast den ganzen Tag drin. Ich bin halt nicht nur Sportler, sondern auch IT’ler und wenn man unter der Woche zu wenig macht, muss man halt am Wochenende aufholen. Ich habe mich mal wieder dem Verein vefko.ch gewidmet. Der ist durch die Tour etwas zu kurz gekommen.

Wobei die Arbeit grösstenteils darin bestand, erst mal meinen Computer einzurichten. Es ist ja schon toll einen neuen Laptop zu haben, aber das Einrichten gibt jeweils schon einiges an Arbeit. Auch die ganzen Systemeinstellungen. Ich glaube immer, dass ich gar nicht so viel daran verändere, aber im Endeffekt ist es doch immer mehr als man denkt. Und dann kommen noch die ganzen Tools die man zum Entwickeln braucht. Ich muss dazu sagen, dass Entwicklertools oft auch nicht so einfach zu installieren sind wie die für normale Anwender. Aber auch das geht vorbei, und irgendwann ist mein neuer Computer auch die neue digitale Heimat. Wie immer gibt es noch viel zu tun. Wie es weiter geht, könnt ihr dann morgen lesen.

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Zeit um mein Computer fertig einzurichten

Mein neuer Computer habe ich ja schon seit ein paar Tagen, eingerichtet ist er aber noch lange nicht. Die Grundeinstellungen sind gemacht, ja – aber halt noch nicht mehr. Installiert sind die Dingers heute ja schnell, aber bis man alles so hat, wie man es haben will… ist eine andere Geschichte.

Zum guten Glück macht man das nicht alle Tage. Obschon, der Kauf hat sich wirklich gelohnt. Wenn man täglich am Computer arbeitet, will man ein anständiges Gerät. Und da ich des Öfteren unterwegs bin, will ich auch ein mobiles Gerät. Bis vor drei Jahren hatte ich auch einen Desktop. Das ist zwar angenehm um zu Hause zu arbeiten, Wenn man unterwegs ist, hat man aber meist genau das nicht dabei, was man braucht. oder man muss noch Tools einrichten die man auf dem Desktop schon hat. Das wollte ich nicht mehr.

Das die neue Maschine mehr Leistung hat, ist auch deutlich zu spüren. Nur selten läuft er bis jetzt an der Leistungsgrenze. Der Lüfter ist fast immer aus. Ich überlege mir aktuell noch eine Docking Station zu kaufen. Da kann man den Laptop drauf tun, und hat quasi ein Desktop. Man kann dan mit Bildschirm und Tastatur arbeiten. Ebenfalls braucht man dann den Computer nicht überall anzuschliessen.

Aktuell bin ich dran, auf meinem Windows Rechner mit Hiper V einen Linux Server zu installieren. Ich bin ja noch in einem Projekt involviert das eine Webapplikation entwickelt und dann auch betreibt. Die Webserver laufen in der Regel nicht auf Windows sondern auf Linux. Weil man auf einem live System mit hunderten und tausenden von Aufrufen am Tag keine ungetestete Software aufspielen möchte, haben die Entwickler bei uns auf dem eigenen Rechner eine Testumgebung, die möglichst nah an der Server rankommt. Diese stand auf dem alten Rechner bereits, auf dem neuen muss ich sie erst einrichten.

Für die Fachleute unter Euch

Da VirtualBox auf Windows offenbar nicht mehr so gut gewartet wird, werde ich mal auf Hyper V von Microsoft wechseln. Das Setup wird dann allerdings auch etwas anders. Bei VirtualBox hatte ich einen Ubuntu Desktop auf den ich noch die paar Dienste die ich brauchte installierte. Die komplette Entwicklung machte ich auch auf der VirutalBox VM. Bei Hyper V werde ich einen Server aufsetzen und das ganze bridgen. Die Entwicklungsumgebung wird dann auf Windows sein.

Vielleicht werde ich auf dem richtigen Webserver auch noch eine life Instanz machen. Das spreche ich allerdings noch mit meinen Kollegen ab.

Und wieder für alle

So wird es wohl noch ein paar Nachtschichten geben. Gestern war ich bis 3 Uhr Morgens dran, und heute weiss ich noch nicht. Und ja, aktuell sitze ich im schönen Wetter drin. Auch bei mir kommt das vor.

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Stützradkrimi – Der Anfang

Ihr habt abgestimmt, und ihr wollt die Story lesen. Also schreibe ich sie auf, für Euch und vielleicht auch für mich. Viel Spass damit.

Irgendwann im Jahr 1988. In einem kleinen Landschulhaus in Hünenberg gehe ich in die Schule. Ich bin Integrationskind – damals noch eine komplette Ausnahme. Meine Eltern kämpften sehr dafür, weil sie in meiner Intelligenz das Potential für meine Zukunft sahen. Normalerweise hatte man für Fälle wie mich extra Schulen. Setzten sich die Eltern nicht extrem ein, ging alles seinen Lauf. Etwas überspitzt gesagt, schon nach der Diagnose ist der Heimplatz reserviert.

Von all diesen Kämpfen wusste ich nichts. Für mich war es normal in die normale Schule zu gehen. Schliesslich war meine Behinderung ja in den Beinen, und nicht im Kopf. Ich fühlte mich auch gar nicht so anders. Klar ich wusste um meine Behinderung aber ich machte an den meisten Orten mit. Meine Klassenkameraden machten mir das auch einfach. Ich gehörte einfach dazu.

Ich selbst wuchs in einer Bauernfamilie auf, es zählten Werte wie Arbeiten und draussen sein. Mir brauchte man das nicht zwei mal sagen. Ich half gerne wo ich konnte und testete aus, was mit Behinderung so alles Möglich ist. Ich hatte Interesse am Bauern. Doch meinen Eltern war klar, dass ich wohl nie den Hof übernehmen werde. Sie hofften, dass ich vielleicht die Matura (in Deutschland Abi) schaffe und dann Studiere. Auf diese Weise sollte auch ich ein selbständiges Leben führen können. Das waren so die Ideen meiner Eltern.

Doch Kinder sind nicht nur den Einflüssen der eigenen Familie ausgesetzt. Mit der Einschulung prägen auch die Kontakte der Schulfreunde das Leben. Und was war unter Jungs im alter von sieben bis zehn Jahre so ein Dauerthema? Natürlich Sport! Ich konnte mich dem nicht entziehen. Meine Eltern schauten ziemlich blöde, als ich mir zum Geburtstag nichts anderes als ein Fahrradtacho wünschte. Ich muss dazu sagen, dass damals Fahrrad Tachometer noch was ganz spezielles war. Die wenigsten hatten so einen.

Für meine Eltern war das nicht verständlich. Sie sind auch die non Sportler schlichthin. Mein Vater meinte oft: „Wer richtig Arbeitet, braucht am Abend nicht noch Sport machen.“ Doch ich wollte nichts anderes als mein Zähler. Ich habe es einem äusserst einfallsreichen Fahrradmechaniker zu verdanken, dass mein Geburtstagsgeschenk erfüllt wurde. Es war damals ziemlich schwierig, einen Zähler zu finden, der an das Haverich Therapierad mit den kleinen Räder passte.

Endlich wusste ich wie viel und wie schnell ich fahre. Ich konnte mich messen. Mit mir selbst und mit anderen.  Schon bald hing auch ein Poster vom Schweizer Radrennfahrer Tony Rominger an der Wand. Der Sportler in mir war geboren und keiner hat’s gemerkt.

Fortsetzung folgt

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Start in die Leichtathletiksaison

Gestern hatte ich das erste Leichtathletiktraining. Es stand voll und ganz im Zeichen der Koordination. Mit speziellen Trainings arbeitete ich an meinen spastischen Problemzonen. Videoanalysen wurden auch noch gemacht. Da wurde mir mal wieder klar, wie stark das Gefühlte laufen und die Realität auseinander gehen. Wenn ich das Gefühl habe, relativ aufrecht zu gehen, bin ich immer noch stark im Kauergang.

Ganz stark werde ich an meinem rechten Bein arbeiten. Das muss ich definitiv mehr durchstrecken. Das Problem ist, dass die spastischen Muskeln alles tun um nicht arbeiten zu müssen. Man muss sich bei dem Training extrem darauf konzentrieren, dass man keine Ausweichbewegungen macht. Diese Trainings machen weniger Spass als ein Fahrradtraining bei 3°C und Regen.

Aber wenn ich diese Saison PB laufen will, muss ich Fortschritte machen und wenn ich Fortschritte machen will, führt kein Weg an diesen Trainings vorbei. Genau für diese Fortschritte stehe ich wieder auf dem Platz und für nichts anderes! Ich rechne allerdings nicht mit einem schnellen Erfolg. Wenn ich dieses Jahr meine PB von 28.88s um ein paar zehntel knacke bin ich bereits glücklich. Etwas einfacher könnten die Persönlichen Bestzeiten auf 200m 400m und 800m zu knacken sein. Da wird mir mein Konditionstraining auch etwas helfen.

Die neue Clubbekleidung vom LAC TV Unterstrass Zürich habe ich bereits. Wo und wann ich mein Saisonstart mache ist noch unklar. Kommt auch ein bisschen drauf an, wo die anderen meines Clubs laufen. Auf jeden Fall möchte ich diese Saison mal nach Langenthal. Grüsse gehen raus an Reto. Danke für deine Unterstützung. Natürlich könnt ihr mir auch LA Meetings vorschlagen oder mich sogar einladen. All zu viele Wettkämpfe möchte ich allerdings auch nicht machen. Denn Fortschritte macht man in den Trainings und nicht am Wettkampf.

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Mein neues Notebook ist da

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Eigentlich stand es schon lange an, der Ersatz meines Hauptnotebooks. Spätestens seit im Februar noch ein Tastaturschaden auftrat, war es überfällig. Vor bald drei Jahren habe ich von Apple auf Lenovo Thinkpad umgestellt. Eine Entscheidung die ich nie bereute. Die ThinkPads sind zwar auch nicht billig, sind aber den Apple Geräte in Sachen Reparaturfreundlichkeit um Welten überlegen. Die Notebooks haben auch jede Menge Anschlüsse, man braucht also nicht für alles einen Adapter und die Geräte sind langlebig. Mein letztes Notebook hat 2,5 Jahre bei mir durchgehalten. Alle Vorgänger hielten etwas mehr als ein Jahr.

Lenovo hat mich überzeugt, und so ist auch mein neues Gerät wieder ein ThinkPad der X Serie. Die X Serie zählen noch zu den Ultrabooks, sind klein und leicht, können allerdings in der Leistung mit vielen Notebooks mithalten. Das Konzept ist über die Jahre gereift. Hier ein paar Sachen die ich an diesen Geräten liebe.

  • Lange Akku Laufzeit
  • Dank zwei Akkus (eine davon im Gehäuse verbaut) kann der andere Akku im laufenden Betrieb gewechselt werden.
  • SD-Kartenleser, RJ-45 (Netzwerkanschluss), HDMI, zwei USB und Kopfhörer Anschluss.
  • Entspiegelter Bildschirm, Tastatur Hintergrundbeleuchtung und ein integriertes Breitband Modem (Mit SIM Karte und entsprechendem Datenpacket kann man so direkt ins Internet)
  • Die Akkus haben eine lange Lebensdauer und wenn trotzdem irgendwann nachlassen, kriegt man günstig Ersatz.

Als negativ Fällt mir nur gerade die schlechte Zugänglichkeit der Tastatur ein. Wenn man die Tastatur wechseln möchte, nimmt man das ganze Notebook auseinander.

Mein neues X270 ist mit einem Intel I7 – 7500U @ 2,7 GHz Prozessor ausgerüstet hat 16 GB RAM und 512 GB SSD. Wichtig sind für mich vor allem die letzten beiden Daten. Da hab ich nämlich doppelt so viel wie bei meinem alten. Was ich nicht mehr habe ist Touchscreen, das wollte ich aber auch nicht.

Ich bin sehr glücklich über das neue Arbeitsgerät, doch aktuell heisst es erst mal Notebook einrichten, und das dauert erst mal. Denn als Entwickler habe ich jede Menge Tools auf dem Laptop, die man hier auch neu installieren muss. Wenn es Euch interessiert, was da so alles drauf ist, kann ich ja auch mal darüber bloggen.

 

 

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15 Jahre im Internet präsent

Heute ist es ziemlich bald 15 Jahre her, als ich entschied, texte usw. über mich im Internet zu veröffentlichen. Damals vor 15 Jahren sah die Internet Welt allerdings noch anders aus. Die meisten Social Media Plattformen, wie Facebook, YouTube, Twitter, Instagram und wie sie alle heissen, existierten damals gar nicht.

Damals waren aber „Private Homepages“ in. Jeder freakelte sich irgendwas mit Microsoft FrontPage oder Netscape Composer zusammen. Das Internet wurde überflutet mit blinkenden Bildchen (am besten noch als Hintergrund), gestohlenen Gedichten und Haustierbilder. Wer unbedingt wissen will, wie das ausgesehen hat schaut mal auf Gold HTML vorbei.

Auch wenn die Seiten von den technischen Möglichkeiten nicht mit denen von heute zu vergleichen sind, so haben sie doch etwas gemeinsam. Damals wie heute überschätzen die Leute die Möglichkeiten des Internets und unterschätzen die Arbeit dahinter. Das ist wohl auch der Grund, weshalb viele Seiten nur einen Monat lang gewartet wurden, und dann bis zum Ende im Netz vor sich her gammelten. Vermutlich könnte man noch heute einige finden, wenn man in den Tiefen des Internets suchen würde.

Was es damals noch nicht gab, waren all die Social Media Stars. Eine gute Private Website erreichte damals mehrere tausend Aufrufe im Monat. Dafür musste man allerdings schon einiges an Zeit investieren. Ich wollte nicht einer der zehntausenden sein, deren Seite schon nach Monaten ungewartet im Netz waren. Ich wollte es auch gut machen, und so lernte ich erst mal HTML.

Der Grund für die Homepage war mein Wegzug aus meiner damaligen Heimatgemeinde Hünenberg. Ich kannte so viele Leute da und wollte die etwas auf dem laufenden halten. In den Anfängen überschritt die Seite nicht mal 2000 Besucher im Jahr. Doch das änderte sich nach und nach. Ich war auch einer der frühen auf YouTube. Mein Account hab ich irgendwann im 2007 erstellt. Damals gehörte YouTube noch nicht zu Google. Ins gesamten, mit all meinen Kanälen, Blogs und Webseiten usw. habe ich bestimmt schon über 200’000 Leute erreicht. Dennoch bin ich immer noch ein Kleiner Fisch.

Und nun um die Frage zu beantworten, die so oft an mich gestellt wird. Nein ich verdiene kein Geld damit… zumindest nicht direkt. Mag sein, dass ich das eine oder andere Sponsoring nicht erhalten hätte, wenn ich meine Präsenz im Internet nicht gehabt hätte. Ich glaube auch, dass die meisten die zum Beispiel mit YouTube Geld verdienen wollen, schon nach wenigen Monaten frustriert aufhören.

Video schneiden gibt extrem viel Arbeit. Dustin Naujokat, ein Vlogger den ich des Öfteren schaue, meint dass er pro Blog 2 – 3 Stunden schneidet. Das sieht alles nur so einfach aus, in Wahrheit ist es sehr aufwändig.

Und wie wird es nun hier weiter gehen, fragen sich einige… Hier auf dem Blog werde ich weiter schreiben, was mich so bewegt. Auf YouTube werde ich hin und wieder Sport Videos und ab und an ein Technik Video hoch laden. Natürlich hoffe ich, dass ihr auch weiterhin zu meinen Lesern zählt.

 

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